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Jüdische Kulturtage

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Kontaktinformationen

Freundeskreis Leopold Zunz Zentrum e. V.

Großer Berlin 14
06108 Halle (Saale)

Telefon: 015784338349

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Jüdische Synagoge in Halle (Saale)

Seit 2013 veranstaltet der Leopold Zunz Zentrum, e.V., die jüdischen Kulturtage in Halle an der Saale. Was 2013 mit einer Idee des Kulturmanagers und Musikers Andreas Schmitges in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis begann, präsentiert sich heute als ein umfangreiches und vielseitiges Festival, das sowohl ein internationales und hochwertiges Musik- und Kulturprogramm bietet, als auch Vorträge, Lesungen und Filme, die ein Fenster öffnen in die reiche jüdische Kulturgeschichte Europas und der USA.

6. Jüdische Kulturtage in Halle

Vom 14. Oktober bis zum 10. November 2018 können die Besucher die Geschichte, Kultur und Religion des Judentums in all ihrer Vielfältigkeit durch Konzerte, Filmevorführungen, einem Tanzabend, Workshops, Vorträge, Stadtführungen, Ausstellungen,  Schabbat-Abenden in der Synagoge und vieles mehr an unterschiedlichen Veranstaltungsorten hautnah miterleben. Viele dieser Veranstaltungen fordern Sie ausdrücklich zum Mitmachen und Mitlernen auf.

Die Jüdischen Kulturtage in Halle (Saale) werden in diesem Jahr erstmals in das Themenjahr der Stadt „Moderne und Revolution“ eingebunden. Unter dem Titel „Jüdische Kultur in der Weimarer Republik“ wird die Reihe am Sonntag, 14. Oktober 2018, 18 Uhr, mit einem Konzert der Klezmer-Brass-Band „Dobranotch“ aus Sankt Petersburg im Löwengebäude der Martin-Luther-Universität (MLU) Halle-Wittenberg, Universitätsplatz 11, eröffnet. Bis Sonnabend, 10. November, wird ein internationales Programm geboten – von Stadtführungen über Kinofilme bis hin zu Workshops.

Das bisher umfänglichste Programm ermöglicht Begegnungen mit jüdischer Kultur und Geschichte. Organisatoren sind der Verein Freundeskreis Leopold Zunz Zentrum und die Jüdische Gemeinde zu Halle. „Die Zeit der Weimarer Republik war für deutsche und europäische Juden ein Moment des Aufbruchs sowie der Perspektive auf bleibende Gleichberechtigung, Anerkennung und Selbstbestimmung. Diese Entwicklungen am Beispiel Halles und der Region aufzuzeigen, ist eine spannende Herausforderung für die Jüdischen Kulturtage“, sagt Cornelia Zimmermann.

Die Stadt Halle (Saale) unterstützt die Umsetzung finanziell und lädt für verschiedene Veranstaltungen in das Stadtmuseum, Große Märkerstraße 10, ein: Der Gesprächsabend mit dem Halleschen Fußballclub e.V. und dem Turbine Halle e.V. steht am Donnerstag, 18. Oktober, 18 Uhr, unter dem Titel „Jüdischer Fußball in Halle“. Professor Jürgen Hermann stellt Forschungsergebnisse zum deutsch-jüdischen Miteinander im Fußballsport der Saalestadt in den 1920er Jahren bis in die Zeit des Nationalsozialismus vor. Die Welt der jüdischen Kultur zur Zeit der Weimarer Republik thematisiert Diana Matut am Donnerstag, 25. Oktober, 18 Uhr. Die Dozentin am Seminar für Jüdische Studien der MLU spricht über die Schriftsteller, jüdisches Liedgut und die damalige Unterhaltungskultur.

Bereits seit dem Mittelalter gab es eine jüdische Präsenz in Halle (Saale). Deren Geschichte stellt Maike Lämmerhirt von der Universität Erfurt am Montag, 5. November, 18 Uhr, vor – von den Anfängen im 11. Jahrhundert bis hin zur Ausweisung aller Juden im Jahr 1493. Der deutsch-israelische Schriftsteller Chaim Noll ist am Donnerstag, 8. November, 19.30 Uhr, zu Gast. Er spricht über den Beitrag jüdischer Intellektueller am geistigen und politischen Leben der Weimarer Republik. Am Sonnabend, 10. November, 20 Uhr, widmet sich das Musiker-Trio Viola Michaelis, Florian Zeller und HyunKyung Kim der Jazz-Mäzenin und Nachfahrin aus der Rothschild-Dynastie, Pannonica de Koenigswarter (1913-88), und stellt einige der mehr als 20  Kompositionen vor, die für die „Jazz-Baroness“ geschrieben wurden.

Die zweitägige Veranstaltungsreihe „Entdeckungen XX“ wird unter dem Titel „Weimar – im Vorhof des Exils“ am Freitag, 26. Oktober, 14.30 Uhr, von der Direktorin des Stadtmuseums, Jane Unger, eröffnet. Vorträge und Diskussionen bieten Einblicke in das Leben und Wirken jüdischer Persönlichkeiten, die als Musikmäzen, Philosoph, Musiker oder Schriftsteller bekannt geworden sind.

 

Veranstalter

Freundeskreis Leopold Zunz Zentrum e. V.

 E-Mail

 Kulturtage auf Facebook

Initiator und künstlerische Leitung:

Andreas Schmitges

 

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