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Technisches Halloren- und Salinemuseum Halle

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Standort

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Kontaktinformationen

Mansfelder Straße 52
06108 Halle (Saale)

Telefon: 0345 2093230

Faxnummer: 0345 20932311

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Die Geschichte der Stadt Halle war über Jahrhunderte  eng mit der Salzgewinnung verbunden. Eine Voraussetzung dafür bot eine geologische Besonderheit, die sogenannte „hallesche Marktplatzverwerfung“, die schon in vorgeschichtlicher Zeit und verstärkt seit dem Mittelalter die Förderung von hoch konzentrierter Sole sowie die Anlage von zwei Salzwerken ermöglichte.

Die Siedesalzgewinnung dokumentiert das auf dem Gelände der ehemals Königlich Preußischen, später pfännerschaftlichen Saline gelegene Technische Halloren- und Salinemuseum.  Hier hat sich ein industriegeschichtlich herausragendes Ensemble mit Salinenarchitektur des 18. bis 20. Jahrhunderts erhalten, das zu den ältesten Denkmalen dieser Art in Deutschland zählt. Nach Einstellung der Salzproduktion im Jahre 1964 wurde zunächst im Uhrenhaus (1967) der Ausstellungsbereich zur Geschichte der halleschen Salinen und zu den Tätigkeiten sowie den Bräuchen der Halloren, der Salzarbeiter, eingerichtet. Sie organisierten sich in einer Brüderschaft, der „Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle“, welche als eine der ältesten Berufsvereinigungen Deutschlands noch heute existiert. Im Jahre 1969 entstanden im Siedehaus VI die technischen Voraussetzungen, um mit Hilfe von Siede- und Trockenpfanne, Förderband und Abfülleinrichtung die traditionelle Form der Salzgewinnung und -verarbeitung  den Besuchern nahezubringen.  Beim Schausieden ist die der Arbeitsweise des 19. Jahrhunderts entsprechende  Anlage zur Salzproduktion unmittelbar zu erleben.

Das öffentliche Schausieden wird drei bis viermal im Jahr veranstaltet, im Frühjahr (April), zur Museumsnacht Halle-Leipzig, zum Salinefest (letztes Septemberwochenende) und in der Adventszeit (Stand 2015). Für Besuchergruppen können nach Voranmeldung kostenpflichtige Sonder-Schausieden außerhalb der genannten Schausieden gebucht werden. Im Rahmen des Schausiedens wird der Silberschatz der Halloren, bestehend aus etwa 94 künstlerisch wertvollen Bechern und Pokalen, teilweise gezeigt.

Öffnungszeiten 

Montag:
geschlossen

Dienstag - Sonntag:
10:00 - 17:00 Uhr

Gruppenführungen nach Voranmeldung

 

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