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Musik / Chöre

Stadtsingechor zu Halle

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Kontaktinformationen

Stadtsingechor zu Halle

Franckeplatz 1
06110 Halle (Saale)

Telefon: 0345 67878-3

Faxnummer: 0345 67878-43

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Auftritt des Stadtsingechores während der Händel-Festspiele 2015 auf dem halleschen Marktplatz

Der Stadtsingechor zu Halle, ist einer der ältesten Knabenchöre Mitteldeutschlands. Im Jahr 2016 feiert der Chor sein 900-jähriges Bestehen. Während der Festtage zum Jubiläum 900 Jahre Stadtsingechor zu Halle vom 5. bis 8. Mai 2016 wird es ein Ehemaligentreffen geben und am 5. Mai wird eine Sonderausstellung im Stadtmuseum eröffnet. Festakt und -konzert finden am 8. Mai in der Händelhalle statt. Höhepunkt ist die Präsentation des eigens für den Stadtsingechor komponierten Chorwerks „Nongenti“, für das Sie eine Notenpatenschaft übernehmen können.

Die Wurzeln des Stadtsingechores reichen bis in das 12. Jahrhundert zurück. 1116 wurde das Augustinerkloster Neuwerk erstmals erwähnt, dessen Chorschüler die Pflicht hatten, in den Gottesdiensten der halleschen Stadtkirchen die Kirchenmusik zu gestalten.

Nach der Integration aller  Parochialschulen in das neue „Lutherische Gymnasium“ im Jahr 1565 entstand schließlich der Name „Stadtsingechor“. 1808 wurde der Chor den Franckeschen Stiftungen angegliedert, in denen er noch heute ansässig ist. 2016 feiert der Stadtsingechor zu Halle sein 900-jähriges Jubiläum. Der mitteldeutschen Chortradition verpflichtet, zählt er zu den ältesten Knabenchören Deutschlands.

Im 17. und 18. Jahrhundert musizierte der Chor unter herausragenden Musikdirektoren wie Samuel Scheidt, Friedrich Wilhelm Zachow, dem Lehrer Händels, und dem Bach-Sohn Wilhelm Friedemann. Universitätsmusikdirektor Daniel Gottlob Türk, Johann Friedrich Naue und Carl Adolf Haßler bestimmten im 19. Jahrhundert die Geschichte des Chores. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Chor von Karl Klanert in fast 40-jähriger Tätigkeit geleitet. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzten sich Richard Doell und Alfred Zimmer für eine Fortführung der Chortradition ein. Von 1968 bis 1990 prägte Dorothea Köhler entscheidend den Chor. 2007 wurde Frank-Steffen Elster in das Amt des Chordirektors berufen und leitete den Chor erfolgreich bis 2014. Im November 2014 übernahm Clemens Flämig die Aufgaben des Chordirektors des Stadtsingechores zu Halle.

In den Jahren nach 1990 entwickelte sich eine stärkere internationale Reisetätigkeit des Chores, die u. a. nach Belgien, Spanien, in die Schweiz, nach Großbritannien, 2001 nach Russland und Estland, 2003 in die USA, 2005 nach Dänemark, 2009 nach China, 2013 nach Litauen sowie 2015 nach Finnland führte.

Im Chor singen heute 80 aktive Sänger und ca. 50 Aspiranten, die bei entsprechender Eignung die Möglichkeit haben, ab der 5. Klasse in den Musikspezialzweig der Latina „August Hermann Francke“  (Landesmusikgymnasium) aufgenommen zu werden.

Im Mittelpunkt der Chorarbeit steht seit der Gründung des Chores die Pflege geistlicher Musik mit einem besonderen Augenmerk auf die Werke der mitteldeutschen Musiktradition. In diesem Kontext  steht auch die regelmäßige Gestaltung von Motetten in der Marktkirche zu Halle und im Dom zu Merseburg.

Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet den Chor mit dem Händelfestspielorchester und der Staatskapelle Halle. Der Chor ist regelmäßig in Produktionen der Oper Halle eingebunden und wirkt jedes Jahr bei den internationalen Händel-Festspielen mit.

Der Stadtsingechor zu Halle wird getragen von der Stadt Halle.
Er ist Mitglied im Verband Deutscher Konzertchöre (VDKC).

Chordirektor

Clemens Flämig

Chormanagerin

Kerstin Grahl-Przyborowski

Freundes- und Förderverein des Stadtsingechores zu Halle

 

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