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HalleThema 2016: "Stimmen für Halle"

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Mit „Stimmen für Halle“ ist das diesjährige Motto des „HalleThema“ überschrieben. Das Format verbindet hochkarätige Veranstaltungen zahlreicher Akteure aus Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft und knüpft damit an die erfolgreichen Themenjahre der Franckeschen Stiftungen an. „Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht 2016 das Jubiläum des 900 Jahre alten Stadtsingechors. Höhepunkt ist das Festkonzert in der Händel-Halle am 8. Mai 2016, bei dem der Chor das Stück „Nongenti“ aufführt. Dieses hat der hallesche Komponist Prof. Thomas Buchholz zum Jubiläum geschrieben.

Im September 2016 gestaltet der Chor außerdem gemeinsam mit dem Leipziger Thomanerchor eine Motette in Halle (Saale) und begibt sich im Sommer zu anderen Knabenchören auf eine Konzertreise durch Deutschland. Halle (Saale) hat neben dem Stadtsingechor eine breit gefächerte Chorlandschaft, die von Schulchören, Kinderchören bis zu Chören mit Erwachsenen reicht. Deshalb plant die Stadt zudem das Projekt „Halle singt“ im Rahmen der Händel-Festspiele.

„Stimmen für Halle“ hebt das herausragende musikalische Werk und Angebot hallescher Musikerinnen und Musiker sowie Veranstalter hervor. Und meint zugleich den besonderen Beitrag des interdisziplinären
Netzwerks kultureller, künstlerischer und wissenschaftlicher Einrichtungen am gesellschaftlichen Leben in der Stadt. Das Programm besteht aus einer Vielzahl von Veranstaltungen, die von „Women in Jazz“ bis zu den Händel-Festspielen reichen. Auch die freien Bühnen der Stadt Halle (Saale) beteiligen sich an dem Programm. „Vogelstimmen – Die Vögel II“ ist eine Performance im halleschen Bergzoo im September 2016, bei der professionelle Schauspieler und Laien kleine Stücke an verschiedenen Stationen im Zoo präsentieren.

Ein weiterer Höhepunkt ist das internationale Radiokunst-Festival „Radio Revolten 2“, das von Radio Corax veranstaltet wird. Es findet vom 1. bis zum 31. Oktober 2016 in Halle (Saale) statt. „Radio Revolten 2“ möchte Radio als eigene Kunstform präsentieren und die Zukunft des Mediums sicht- und hörbar machen. Dazu sind einen Monat lang künstlerische Arbeiten, Installationen und Konzerte zu erleben. Sie finden im gesamten Stadtgebiet statt, beispielsweise in der Konzerthalle Ulrichskirche und im Botanischen Garten.

Parallel zum Festival zeigt das Stadtmuseum Halle die bisher größte Ausstellung zum Thema Radiokunst.

 

Hintergrund

Unter dem Titel „HalleThemen“ hat die Stadt Halle (Saale) ein Veranstaltungsprogramm für die nächsten Jahre entwickelt. Die „HalleThemen“ sind bis zum Jahr 2019 konzipiert und umfassen zum Beispiel die Bereiche Kunst, Musik, Reformation und Wissenschaft. Die Stadt wurde dabei von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, den Franckeschen Stiftungen und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle unterstützt. Zu den Partnern gehören auch das Landeskunstmuseum Moritzburg, das Landesmuseum für Vorgeschichte und die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Mit „HalleThemen“ knüpft die Stadt an die Themenjahre der Franckeschen Stiftungen an. Von 2000 bis 2010 hatten die Franckeschen Stiftungen kulturelle Themenjahre für die Stadt Halle konzipiert und koordiniert. Dabei gelang es, viele kulturelle Akteure der Stadt jeweils ein Jahr lang in ein Rahmenthema einzubeziehen. Es entstanden dauerhafte Partnerschaften und Kooperationen. „Auf diese Partnerschaften kann die Stadt bei den ,HalleThemen' aufbauen“, so Dr. Judith Marquardt, Halles Beigeordnete für Kultur und Sport. Wichtige Impulse bei der Erarbeitung der „HalleThemen“ kamen deshalb aus den Franckeschen Stiftungen. Dr. Thomas Müller-Bahlke, Direktor der Franckeschen Stiftungen: „Es ist sehr zu begrüßen, dass die Stadt Halle die kulturellen Themenjahre wieder aufnimmt. Sie sind ein besonders geeignetes und von Auswärtigen oft gelobtes Instrument, um die kulturellen Kräfte in Halle zu bündeln und sie für aktuelle Debatten fruchtbar zu machen.“

 

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