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Sehenswürdigkeiten / Brunnen

Gänsebrunnen

Wegweiser

Gänsebrunnen nach Sanierung 2018Der Gänsebrunnen befindet sich im Stadtteil Kröllwitz auf dem Kirchberg.  Der Brunnen wurde im städtischen Auftrag von den renommierten halleschen Künstlern und Professoren der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Professor Gustav Weidanz und Charles Crodel, geschaffen und 1939 der Stadt übergeben. Der Entwurf und die plastische Umsetzung von Brunnenschale und Gänsegruppe sind das Werk von Weidanz, Crodel gestaltete die dreifarbige Ausgestaltung der Brunnenschale mit keramischen Mosaiken. Die reizvolle Platzgestaltung markierte neben Petruskirche und Schule das Zentrum des Stadtteils Kröllwitz. Bis 1956 bildete der Brunnen den Mittelpunkt der Schmuckplatzanlage auf dem Kröllwitzer Kirchberg, dann wurde er stillgelegt. Grund hierfür waren wiederholte Beschädigungen der Plastik. Mit Unterstützung von Gustav Weidanz erhielt die Plastikgruppe ihren heutigen Standort vor dem Landesmuseum für Vorgeschichte in einer Grünfläche auf dem Rosa-Luxemburg-Platz. Dort wird die Originalplastik auch verbleiben. 

Auf Initiative der „Interessengemeinschaft Gänsebrunnen Halle-Kröllwitz“ begannen 2014 die Vorbereitungen für die Rekonstruktion des Brunnens. 62 Jahre nach seiner Stilllegung wurde der restaurierte Gänsebrunnen am 20. Juli 2018 wieder in Betrieb genommen. Finanziert wurde die Wiederherstellung der Brunnenanlage durch Fördermittel der Stadt Halle (Saale) und zahlreiche Spenden. Den Brunnen ziert eine Kopie der Gänseplastik, ein Nachguss nach den originalen Formen, die in einer Kunstgießerei wieder aufgetaucht waren. Bis zum Mai 2019 wird noch das Mosaik des Brunnens ergänzt. Die abschließende feierliche Einweihung ist für den 25. Mai 2019 geplant.

zum Künstler:
Gustav Weidanz wurde 1916 als Leiter der Fachklasse für Plastik durch Paul Thiersch nach Halle berufen. Als Medailleur schuf Weidanz diverse Gedenkmedaillen und 1953 den Kunstpreis der Stadt Halle. Entsprechend einer testamentarischen Verfügung vergibt die Kunsthochschule Burg Giebichenstein seit 1975 den Gustav-Weidanz-Preis für junge Bildhauerinnen und Bildhauer.

Weitere Arbeiten von Gustav Weidanz:
Im Stadtbild präsent ist Weidanz u. a. mit den Bauplastiken am Ratshofgebäude und den Portalfiguren des Solbad Wittekind  


 

Kirchberg in Kröllwitz, Platz neben Petruskirche und Schule
 
errichtet:  1939,  Stilllegung 1956, nach Restaurierung 2018 wieder in Betrieb genommen 
 
zum Brunnen:
Brunnen aus Muschelkalkstein,  10 gebogene Steinsegmente, einer Mittel-Stele mit  Abdeckstein- Durchmesser 1,60m, aufgesetzt  ein Wasserverteiler mit  16 Auslässen . Gänseplastik  aus Bronze  
   
Künstler:  
Gustav Weidanz und Charles Crodel 

Schaltzeiten:
18. April bis 3. Oktober
Montag bis Sonntag
10:00 - 18:00 Uhr

Kontakt
Herr Kramer

0345 5200009 und
0151 26449563

brunnen@halle.de
 

 

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