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Oper Halle

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Universitätsring 24
06108 Halle (Saale)

Telefon: 0345 5110-0

Faxnummer: 0345 5110-333

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Der historische Bau des Stadttheaters galt bei seiner Eröffnung 1886  nach der Budapester Oper als modernstes Theater Europas. Am 31. März 1945 wurde er bei einem Bombenangriff zerstört. Genau sechs Jahre später wieder eingeweiht, trug es als Staatstheater des Landes Sachsen-Anhalt den Namen Landestheater Halle. Aus diesem ging am 1. Januar 1992 das Opernhaus Halle, das einzige Opernhaus in Sachsen-Anhalt, hervor. Seit 2009 ist die Oper Halle Teil der Theater, Oper und Orchester GmbH.

Sukzessive wird das Gebäude saniert und rekonstruiert. Die Oper Halle, die mit Beginn der Spielzeit 2016/17 künstlerisch geleitet wird von Florian Lutz (Intendant) und Michael v. zur Mühlen (Chefdramaturg), bietet der Bevölkerung die ganze Breite und Vielfalt des Musiktheaters am Puls der Zeit. Mit den jährlichen Neuproduktionen von Opern Georg Friedrich Händels, des bedeutendsten Sohnes der Stadt, wird es internationalen Ansprüchen nicht nur gerecht, sondern setzt auch selbst Maßstäbe.

Dabei setzt das Opernhaus auf ästhetische Zeitgenossenschaft, künstlerische Auseinandersetzung mit der (Stadt)Gesellschaft und gedankliche Interventionen. Im Spielplan zeigt sich dies in neuen Lesarten bekannter Repertoirestücke wie Fidelio, Aida oder Ariadne auf Naxos, aber auch in der Händelpflege im Rahmen der Händel-Festspiele sowie populären und anspruchsvollen Unterhaltungstiteln wie der Tango-Oper Maria de Buenos Aires oder dem Familienmusical Annie. In jeder Saison gibt es eine Uraufführung zeitgenössischer Musik; bisher haben Sarah Nemtsov und Johannes Kreidler Auftragswerke für die Oper Halle komponiert. In der aktuellen Spielzeit 2018/2019 erarbeitet Brigitta Muntendorf gemeinsam mit dem Schriftsteller Clemens Meyer eine Opernfassung seines Romans Im Stein.

Die inhaltliche Neuausrichtung hat dem halleschen Opernhaus zahlreiche Würdigungen und nationale Aufmerksamkeit gebracht. Die Wochenzeitung „Die Zeit“ nannte die Oper Halle im September 2017 „eines der aufregendsten Musiktheaterhäuser Deutschlands“. In der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift „Die deutsche Bühne“ ist das Haus für seine herausragende künstlerische Leistung „jenseits der Zentren“ gewürdigt worden und zählt damit neben der Oper Frankfurt zu den wichtigsten deutschen Opernhäusern. Darüber hinaus erhielt Sebastian Hannak für seine Raumbühne HETEROTOPIA an der Oper Halle den deutschen Theaterpreis DER FAUST 2017 in der Kategorie Bühnenbild.

Künstlerische Leitung

Florian Lutz
Intendant

Michael v. zur Mühlen
Chefdramaturg

Musikalische Leitung

Ariane Matiakh
Generalmusikdirektorin

Ballettleitung
 

Ralf Rossa
Ballettdirektor und Chefchoreograf

 

Zentrale Theater- und Konzertkasse

Große Ulrichstraße 51
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 5110-777
Fax: 0345 5110-781

Öffnungszeiten

Montag - Samstag:
10:00 - 18:30 Uhr
Die Vorstellungskasse ist am jeweiligen Ort eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet.

Bestellung per E-Mail

theaterkasse@buehnen-halle.de 
Bestellungen per E-Mail werden erst mit Bestätigung duch die Theaterkasse gültig.

 

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