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Biografie

Ausschnitt aus einem Ölgemälde von John Theodore Heins, 1740

 

Georg Friedrich Händel
Ölgemälde von John Theodore Heins, 1740

 

Ausstellung im Händel-Haus
Händels wichtigstes Vermächtnis: Seine Noten

 

Händel-Denkmal auf dem Marktplatz
Händel schaut nach England - seine zweite Heimat

Georg Friedrich Händel wurde am 23. Februar 1685 in Halle (Saale) geboren und starb am 14. April 1759 in seiner zweiten Heimat London. Er war Komponist des Barocks und erster deutscher Musiker von Weltruf.   

Händels Vater war angesehener Arzt, Georg Friedrich war der erste Sohn der zweiten Ehe seines Vaters, er hatte noch zwei Schwestern. Schon sehr früh stellte sich heraus, dass Händel ein sehr begabter Musiker war. Er erhielt die beste Ausbildung, die er in Halle hätte erhalten können: Sein Lehrmeister war Friedrich Wilhelm Zachow. 

Ein Jahr lang war er als Organist am Dom in Halle tätig, bevor er 1703 Geiger und Cembalist am Hamburger Opernhaus wurde. 1705 wurde seine erste Oper „Almira“ in Hamburg mit sehr großem Erfolg uraufgeführt. Danach reiste Händel von 1706 bis 1710 durch Italien, wo er sich als „Il caro Sassone“, „der liebe Sachse“, einen Namen machte und zwei Opern uraufführte. 

1709 wurde ihm der Posten des Kapellmeisters am Hofe des Kurfürsten Georg Ludwig von Hannover angeboten. 1710 begann die Anstellung am Hofe, doch schon gegen Ende des Jahres reiste Händel nach London, wo er Anfang 1711 seinen nächsten Erfolg mit der Uraufführung seiner Oper „Rinaldo“ feierte. 1712 ging Händel für kurze Zeit wieder nach Hannover, bevor er dann im Oktober nach London zurückkehrte und dort den Rest seines Lebens verbrachte. 

Händels Werkliste scheint endlos, er schrieb unter anderem 46 Opern, 30 Oratorien, 26 Arien und Lieder, 130 Kantanten sowie unzählige Konzerte für Orgel und Orchester. 

Ab etwa 1740 widmete sich Händel zunehmend der Komposition von Oratorien. Unter den Werken dieser Gattung ist auch der "Messias", er wurde im 19. Jahrhundert zum Standardwerk der aufblühenden Chorvereine. Das "Halleluja" gehört zu den meistaufgeführten Stücken der Musikliteratur.

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