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9. bis 10. Jahrhundert

Jahr Ereignis
806 Erste schriftliche Erwähnung eines karolingischen Kastells "ad locam qui vocatur Halla" (bei einem Ort, der Halle genannt wird). Laut einer Chronik ließ Kaiser Karls des Großen gleichnamiger Sohn diese Befestigung zur Grenzsicherung anlegen. Das "Frankenkastell" bzw. Reste davon wurden niemals gefunden, was Grund für jahrelangen Streit der Stadthistoriker über dessen vermutlichen Standort auslöste. Dieses Datum gibt den Anlass zur 1200-Jahrfeier Halles im Jahr 2006.
961 29. Juli. In einer Schenkungsurkunde vermacht König Otto (seit 962 Kaiser Otto I.) seinem Hauskloster St. Mauritius (Moritz) zu Magdeburg das gesamte Gebiet Neletici. In der Urkunde wird auch Burg und Ort Giebichenstein erwähnt. Weiterhin spricht das Dokument von salzigen Gewässern und einer Salzquelle. Hierbei stritten die Stadthistoriker, ob die Solequellen am heutigen Hallmarkt oder die von Wittekind gemeint seien. Im Vorfeld des Jahres 1961 glaubte man eher an die Auffassung von den Hallmarkt-Quellen. Dadurch konnte Halle 1961 eine 1000-Jahr-Feier abhalten.
968 Mit der Umwandlung des Moritzklosters geht Halle an das neu gegründete Erzbistum Magdeburg über.
987 Otto III. verleiht dem Erzbischof Giselher von Magdeburg königliche Rechte wie das Münz- und Zollrecht an dem Ort Giebichenstein.

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