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Gertraudenfriedhof

Der Gertraudenfriedhof ist mit einer Fläche von 47 ha und einer Anzahl von ca. 34.600 Grabstellen der größte Friedhof in Halle. Der Friedhof wurde Anfang des 20. Jahrhunderts zur Entlastung des Südfriedhofs errichtet. Seinen Namen bekam er angelehnt an den innerstädtischen Friedhof der Pfarrkirche St. Gertruden, welcher durch den Bau des Schiffes der Marktkirche und der Anlage des Marktplatzes entfernt wurde. Die Gestaltung des Gertraudenfriedhofs erfolgte ab 1912 durch den damaligen Leiter des Stadtbaurates Wilhelm Jost. Die Freiflächengestaltung übernahm Oberinspektor Henry Cyrenius. Ein Teil des Gesamtareals ist der 1929 geweihte jüdische Friedhof, der als getrennte Anlage errichtet wurde. Auf dem Areal des Friedhofs befindet sich das Flamarium (Krematorium) von Halle.

Auf dem Gertraudenfriedhof stehen und standen einige bedeutsame Denkmäler. Das wohl bekannteste Kunstwerk ist die vom halleschen Bildhauer Richard Horn geschaffene Plastik „Endlose Straße“. Außerdem ziert sich der Gertraudenfriedhof mit einer Vielzahl historischer, sehr wertvollen Brunnen, die unter anderem von Richard Horn geschaffen wurden. Weiterhin gibt es Gedenkstätten des I. und II. Weltkrieges und Gedenkstätten als Sammelgräber der im Nationalsozialismus Gemordeten, der ausländischen Opfer und der sowjetischen Kriegsgefallenen.

Folgende Außenfriedhöfe sind dem Gertraudenfriedhof zugeordnet:

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