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Südfriedhof

Blick auf die FeierhalleDer Südfriedhof entstand, weil der Stadtgottesacker und der gerade eröffnete Nordfriedhof aufgrund der Cholerajahre nicht mehr ausreichten. Außerdem stieg der Bedarf an Grabstätten auch durch die Industrialisierung und die damit verbundene rasante Stadtentwicklung. Er wurde am 11.Dezember 1887 vom damaligen Oberbürgermeister Gustav Staude eingeweiht. Die Pläne für das Areal stammten von Otto Karl Lohausen, dem Stadtbaurat. Die Ausführung der Baumaßnahmen übernahm Regierungsbaumeister Bucher und die Steinmetzarbeiten wurden von einheimischen Firmen verrichtet. Die Anlage des Südfriedhofs ist heute 26,5 ha groß und hat 30.000 mögliche Grabstellen.

Der Kuppelbau der Friedhofskapelle erinnert an ein Mausoleum. Unmittelbar im Eingangsbereich befinden sich die Gedenkstätten der Bombenopfer. Im östlichen Teil findet man die Kriegsgräber der Roten Armee. Für die Bombenopfer des II. Weltkrieges wurden 1947 einheitliche Grabplatten errichtet. Es gibt weiterhin über 200 historisch bedeutsame Grabstätten, wie das von Martha Brautzsch oder Wilhelm Fries.

Folgende Außenfriedhöfe sind dem Südfriedhof zugeordnet:

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