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Franckesche Stiftungen

August Hermann Francke (1663-1727) gehörte zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Pietismus, einer religiösen Richtung des deutschen Protestantismus. Der Universitätsprofessor und Pfarrer gründete 1695 aus Spendengeldern die Armenschule zu Glaucha. Aus dieser entwickelte sich in wenigen Jahrzehnten eine Schulstadt, zu der mehrere Erziehungsanstalten, die Ostindische Missionsanstalt, die Cansteinsche Bibelanstalt, Lehrmittelsammlungen, botanische Anlagen, Wirtschaftsgärten und produzierende Einrichtungen wie Apotheke, Buchdruckerei und landwirtschaftliche Betriebe, gehörten. Bis 1945 bildeten die Franckeschen Stiftungen mit mehr als 40 Gebäuden, hinter einer sie umfassenden Mauer, eine Stadt in der Stadt. Das Hauptgebäude am Franckeplatz, 1700 vollendet, zeigt an der Giebelfront zwei Adler, die auf die Sonne zu fliegen, mit dem Leitspruch A. H. Franckes darunter.

Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
Jesaja 40,31

Ursprünglich genutzt als Universalgebäude ist es jetzt das Hauptgebäude der Franckeschen Stiftungen mit Ausstellungs- und Versammlungsräumen. Das historische, überwiegend aus Fachwerk konstruierte Gebäudeensemble auf dem Gelände hinter dem Waisenhaus, darunter das mit über 100 Metern Länge größte Fachwerkhaus Europas, ist ein Freilichtmuseum besonderer Art.

Standort im Stadtplan

Wegweiser

Franckesche Stiftungen zu Halle

Franckeplatz 1
Geschäftsstelle Haus 37
06110 Halle (Saale)

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Kontakt

Veranstaltungen, Führungen, Information

0345 2127450

0345 2127433

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Historisches Waisenhaus mit Kunst- und Naturalienkammer, Waisenhaus-Kabinett, Francke-Wohnhaus mit Infozentrum und Francke-Kabinett, Ausstellungen, Barocke Kulissenbibliothek und Kabinettausstellung:

Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen:

10:00 bis 17:00 Uhr

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