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St.-Nikolai-Kirche

Zu den durch ihr architektonisches Ebenmaß und ihre Schlichtheit beeindruckendsten Dorfkirchen an der "Straße der Romanik" durch Sachsen-Anhalt zählt die Böllberger Kirche St.-Nikolai. Die Kapelle wurde im 12. Jahrhundert in dem zu dieser Zeit selbständigen, ursprünglich slawischen Fischerdorf Böllberg erbaut und dem Patron der Fischer und Helfer bei Hochwassernot, St. Nikolaus, geweiht. Das Äußere der Kirche ist ungewöhnlich gut erhalten. Original erhalten sind an der Nordseite die kleinen hohen Fenster und das Bogenfeld (Tympanon) über dem Südportal. Am östlichen Giebel befindet sich an der Stelle des sonst üblichen Kreuzes eine steinerne Knopfbekrönung. Auch das Innere der turmlosen Kirche mit hohen Sallteldach entspricht dem Geist der Romanik. Bemerkenswert ist hier vor allem die Balkendecke mit ihrem spätgotischen Schmuck (15. Jahrhundert). Die gut erhaltene Schablonenmalerei zählt zu den großen Werten deutscher Kunstgeschichte. Der barocke Altar, die Kanzel und das Kruzifix stammen aus dem 16. Jahrhundert, das Gestühl und das naive Lutherporträt (1657) mit Ohrmuschelrahmen wurden 1979 restauriert.

Standort im Stadtplan

Wegweiser

St.-Nikolai-Kirche

Böllberger Weg 152
06128 Halle (Saale)

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