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Magdeburger Halbkugeln

Magdeburger Halbkugeln auf dem Weinberg Campus

Am 14. Juli 2010 übergab Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados im Beisein von Vertretern der Stadt Madgeburg die Magdeburger Halbkugeln an den Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Prof. Dr. Dr. h. c. Wulf Diepenbrock. Die Kugeln wurden auf dem Weinberg-Campus (Standort Heide-Süd) auf der Freifläche im Kreuzungsbreich Theodor-Lieser-Straße/Karl-Freiherr-von-Fritsch-Straße aufgestellt.
Die Magdeburger Halbkugeln sind ein Geschenk der Landeshauptstadt Magdeburg an die Saalestadt anlässlich der 1200-Jahrfeier 2006.

Die Grundformen vieler Halbkugelpaare wurden anlässlich des Magdeburger Guericke-Jahres 2002 von der halleschen Künstlerin Christiane Jung gestaltet. Die Plastik wurde im November 2006 am neugestalteten Riebeckplatz aufgestellt. In der Folgezeit wurde sie immer wieder beschädigt und musste eingelagert werden. Der neue Standort auf dem Campus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurde auf Initiative von Prof. Dr. Peter Wycisk, Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät III, nach öffentlicher Diskussion gewählt.

Otto von Guericke hat bekanntlich im Jahr 1657 das Experiment mit den Magdeburger Halbkugeln durchgeführt. Er legte zwei rund 50 cm (Durchmesser) große Halbkugelschalen so aneinander, dass sie eine Kugel bildeten. Anschließend entzog er dem so entstandenen Hohlraum mit der von ihm erfundenen Kolbenpumpe die Luft. Der Luftdruck, der nun nur von außen auf die Kugelhälften wirkte, drückte diese so stark zusammen, dass sich diese selbst mit 30 (in Regensburg, zwei Gespanne à 15) bzw. 16 (in Magdeburg, zwei Gespanne à 8) Pferden nicht mehr auseinander ziehen ließen. Die Halbkugeln konnten erst wieder getrennt werden, nachdem durch ein Ventil Umgebungsluft zurück in die Kugel strömte.
 

Standort im Stadtplan

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