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Die Menschen

Ölgeälde von Händel bei dem er auf einen Tisch gelehnt nach rechts blickt und zusammengerollte Notenblätter in der Hand hältGeorg-Friedrich Händel – in Halle geboren

Georg Friedrich Händel wurde am 23. Februar 1685 in Halle geboren und starb am 14. April 1759 in seiner zweiten Heimat London. Er war Komponist des Barocks und erster deutscher Musiker von Weltruf.  
Schon sehr früh stellte sich heraus, dass Händel ein sehr begabter Musiker war, er erhielt die beste Ausbildung, die er in Halle hätte kriegen können: Sein Lehrmeister war Friedrich Wilhelm Zachow.
Ein Jahr lang war er als Organist am Dom in Halle tätig, bevor er 1703 Geiger und Cembalist am Hamburger Opernhaus wurde. Danach reiste Händel von 1706 bis 1710 durch Italien. 1711 ging er dann nach London, dort schrieb er von 1720 bis 1728 vierzehn spätbarocke italienische Opern.
Ab etwa 1740 widmete sich Händel zunehmend der Komposition von Oratorien. Unter den 22 Werken dieser Gattung ist auch der "Messias", er wurde im 19. Jahrhundert zum Standardwerk der aufblühenden Chorvereine. Das "Halleluja" gehört zu den meistaufgeführten Stücken der Musikliteratur.

 

Curt Goetz in typischer Schauspieler-Pose des frühen 20. Jahrhunderts  mit Zigarette im MundCurt Goetz – in Halle aufgewachsen 

Der Schriftsteller und Schauspieler wurde 1888 in Mainz geboren. Bereits 1890 ging seine Mutter mit ihm nach Halle, wo er bis zu seinem 18 Lebensjahr aufwuchs. Er wurde früh gefördert und gab schon 1907 sein Bühnendebüt am Stadttheater in Rostock, wo er auch schon seine ersten Sketche selber schrieb. Danach ging er nach Nürnberg und Berlin, bevor er 1927 mit seinen Stücken auf Tournee ging. 1939 wanderte er nach Hollywood aus, um dort zu arbeiten, überrascht vom zweiten Weltkrieg blieb er mit seiner Familie dort und gründete später in Kalifornien eine Hühnerfarm, weil ihm die amerikanische Filmindustrie nicht recht zusagte. Dort verfasste Goetz seine Erzählung Tatjana und den Roman Die Tote von Beverly Hills sowie eine Neufassung des Stücks Hokuspokus. Nach dem Ende des Krieges ging er in die Schweiz, wo er 1960 starb.

 

Feininger, Eichendorff, Goethe und Novalis – fanden hier Inspiration 

Potrait des Malers Lyonel Charles Adrian FeiningerLyonel Charles Adrian Feininger, ein deutsch-amerikanischer Maler, Grafiker und Karikaturist wurde 1871 in New York geboren und starb dort auch 1956. Er gehört zu den bedeutendsten Künstlern der Klassischen Moderne. Von 1930 bis 31 arbeitete er auf Einladung der Stadt Halle an insgesamt elf expressionistischen Stadtansichten, von denen vor allem die Ansichten der Marktkirche und des Roten Turmes bekannt wurden.

 

 

 

Potrait von Joseph Karl Benedikt Freiherr von EichendorffJoseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff lebte von 1788 bis 1857, er kam aus Oberschlesien und war ein herausragender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik. Von 1805 bis 1806 studierte Eichendorff in Halle Jura und Geisteswissenschaft. Noch heute erinnert die Eichendorffbank auf dem Klausberg mit Blick auf die Burg Giebichenstein an den bedeutenden Schriftsteller, der durch Halles Einzigartigkeit viel Inspiration fand.

 

 

Johann Wolfgang von Goehte (1749-1832) studierte auf Weisung seines Vaters ab 1765 Jura in Leipzig, von wo aus er viele Ausflüge unter anderem nach Halle unternahm. Diese Zeit, in der er unter anderem seine erste Romanze erlebte, prägte seinen Schreibstil nachhaltig, er wurde freier und stürmischer.

Novalis (1772-1801) war Schriftsteller der Frühromantik, Philosoph und auch Bergbauingenieur. Er wurde am Harz geboren und starb in Weißenfels. Er verbrachte fast sein ganzes Leben in Sachsen und Sachen-Anhalt, auch Halle stattete er einige Besuche ab.

 

Fotografie von Hans-Dietrich GenscherHans-Dietrich Genscher – in Halle geboren und aufgewachsen

Genscher wurde 1927 in einem Ortsteil von Halle geboren. Er wuchs hier auf, besuchte die Oberschule und studierte Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft in Halle und Leipzig. Genscher war von 1969 bis 1974 Bundesminister des Innern und von 1974 bis 1992 fast ununterbrochen Bundesminister des Auswärtigen und Stellvertreter des Bundeskanzlers.

 

 

Fotografie von Peter SodannPeter Sodann – hat hier sein Zuhause 

1936 in Meißen geboren, hatte Peter Sodann bisher ein bewegtes Leben, das seit 1980 seinen Mittelpunkt in Halle hat. Hier arbeitete er zunächst als Schauspieldirektor des Landestheaters und bis 2005 als Intendant des „neuen theaters“ (nt). Er schuf ein einmaliges kulturelles Zentrum in Halle, mit unter anderem einem Hoftheater, einer Galerie, einem Puppentheater und einer Bibliothek. 2005 wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Halle ernannt. Bekannt ist er natürlich als Kommissar Ehrlicher, der in 45 Tatortfolgen den Tätern immer auf der Spur war.

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