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Investitionsprogramm Bildung 2022 der Stadt Halle (Saale)

Die Stadt Halle (Saale) hat 2016 unter dem Titel „Bildung 2022“ ein Investitionsprogramm gestartet. In diesem Rahmen wird die Stadt Halle (Saale) bis zum Jahr 2022 insgesamt 39 Schulen, 9 Turnhallen und 8 Kindertagesstätten und Horte sanieren oder neu bauen.

Das Gesamtvolumen von rund 255 Millionen Euro soll mit Hilfe von Eigenmitteln sowie Fördermitteln aus dem Stark-III-Programm des Landes Sachsen-Anhalt finanziert werden. Der Großteil der Investitionssumme soll im Bereich der Schulen fließen. Die Vorhaben reichen von der Renovierung und Erweiterung von Klassenräumen über die Einrichtung eines zweiten Fluchtweges im Rahmen des Brandschutzes bis hin zur energetischen Sanierung, die im Stark-III-Programm gefördert wird, beispielsweise neue Heizungsanlagen.

Das Investitionsprogramm soll zugleich der für Halle positiv verlaufenden demografischen Entwicklung Rechnung tragen. „Erstmalig seit der Wende haben wir den Bedarf, nicht nur zu sanieren, sondern auch neu zu bauen“, sagt Katharina Brederlow, Beigeordnete für Bildung und Soziales. Bis zum Jahr 2023 rechnet sie derzeit pro Schuljahr mit einem Zuwachs von 500 Kindern. Im Jahr 2020 soll eine neue Grundschule für 400 Kinder an der Schimmelstraße entstehen – es ist das größte Einzelprojekt des Investitionsprogramms.

„Um die Sanierung schnellstmöglich umzusetzen, sind die einzelnen Maßnahmen bereits mit- und aufeinander abgestimmt“, sagt Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand. So sollen alleine im Jahr 2019 zehn Schulen parallel saniert werden. Um die Vorhaben zu koordinieren, wurde ein entsprechender Sanierungsplan entwickelt. Für eine reibungslose und schnelle Sanierung werden einige Schulen zeitweise in Ausweichquartiere umziehen. Die vier bevorzugten Ausweichstandorte wurden im Amtsblatt Nr. 22 vom 25. November 2017 auf Seite 3 vorgestellt.

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