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Berufsbildende Schulen

Die Berufsschule als Pflichtschule vermittelt neben einer erweiterten Allgemeinbildung die für eine bestimmte Berufsausbildung notwendige theoretische Grund- und Fachbildung.

Für Schüler im Berufsausbildungsverhältnis (duale Ausbildung) erfolgt der Unterricht berufsbegleitend zur betrieblichen Ausbildung in Teilzeit nach verschiedenen Blockmodellen.

Die Ausbildungsdauer richtet sich nach der für das jeweilige Berufsfeld gültigen Ausbildungsordnung. Die Ausbildung gliedert sich in der Regel in die Grundstufe (1. Jahr) und die sich anschließende Fachstufe.

Das Berufsvorbereitungsjahr

Das Berufsvorbereitungsjahr vermittelt seinen Schülerinnen und Schülern fachliche und allgemeine Lerninhalte unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen einer beruflichen Tätigkeit und bereitet sie auf eine Berufsausbildung vor.

In das Berufsvorbereitungsjahr werden Schüler aufgenommen, die einer beruflichen Vorbereitung bedürfen. Schüler welche die Schule für Lernbehinderte abgeschlossen oder mindestens neun Jahre besucht haben sowie Schüler die nach neunjährigem Besuch der Sekundarschule oder Gesamtschule das Ziel der Klasse 8 nicht erreicht haben.

Die Berufsfachschule

Die Berufsfachschulen unterscheiden sich in

  • den geforderten Zugangsvoraussetzungen (Schulabschluss)
  • der Dauer (ein- bis mehrjährig)
  • der Ausbildungs-/Fachrichtung
  • den zu erlangenden Abschluss (Abschlüsse der Sekundarstufe I, berufliche Abschlüsse).

Die Berufsfachschule wird in der Regel als Vollzeitschule geführt. Entsprechend der gewählten Fachrichtung können mehrwöchige Betriebspraktika Bestandteil der Ausbildung sein.

Die Fachschule

Die Fachschule soll Fachkräfte mit beruflicher Erfahrung befähigen Aufgaben im mittleren Funktionsbereich zu übernehmen, deren Bewältigung gehobene berufliche Qualifikation voraussetzt. Die Fachschule dient der vertieften beruflichen Weiterbildung. Es können zusätzliche schulische Abschlüsse vermittelt werden.

Die Fachoberschule

Die Fachoberschule vermittelt eine erweitere Allgemeinbildung und erteilt einen berufsbezogenen Unterricht in einer bestimmten Fachrichtung. Sie wird als einjährige (Klasse 12) oder zweijährige (Klasse 11 und 12) Fachoberschule geführt.

Aufnahmevoraussetzung für die Fachoberschule

Aufnahmevoraussetzung in die Klasse 11 ist der Nachweis des Realschulabschlusses. In der Klasse 11 wird an vier Tagen der Woche eine praktische Ausbildung, zum Teil in außerschulischen Einrichtungen, durchgeführt. In die Klasse 12 kann aufgenommen werden, wer neben dem Realschulabschluss eine mindestens zweijährige, abgeschlossene Berufsausbildung nachweisen kann.

Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung wird die Fachhochschulreife erteilt, die zum Studium an Fachhochschulen berechtigt.

Das Fachgymnasium

Im Fachgymnasium vermittelt eine vertiefte Allgemeinbildung und berufsbezogene Inhalte in der gewählten Fachrichtung. Das Fachgymnasium schließt mit der Abiturprüfung ab.

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