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Förderschulen

Förderschulen dienen der Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen, die in den anderen Schulen nicht angemessen gefördert werden können. Je nach Umfang der Behinderung werden den Schülern therapieorientierte Unterrichtsbestandteile vermittelt. Entsprechend den individuellen Voraussetzungen können alle Abschlüsse der allgemeinbildenden Schulen erworben werden.

Der Oberbegriff Förderschule umfasst acht verschiedene Typen. Es gibt Schulen für blinde, gehörlose, geistig behinderte und sprachbehinderte Menschen, um nur einige zu nennen.

Auf der Grundlage eines Rahmenkonzeptes des Kultusministeriums des Landes Sachsen-Anhalt soll die Schullandschaft der Sonderschulen beginnend mit dem Schuljahr 2005/06 einer grundlegenden Weiterentwicklung unterzogen werden. Ziel ist, die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler durch Weiterentwicklung der Sonderschulen zu Förderschulen und deren kooperativen Zusammenschluss mit allgemeinen Schulen zu Förderzentren.

Schule für Kinder mit Lernbehinderungen

Diese Schulen umfassen in der Regel die Klassenstufen 1 bis 4 (Primarbereich) und 5 bis 10 (Sekundarbereich I).

Aufgenommen werden Schülerinnen und Schüler, wenn langandauernde umfängliche und schwerwiegende Lernstörungen festgestellt werden, die in der Regelschule nicht behoben werden können.

Nach jedem Schuljahr erfolgt eine Prüfung, ob weiterhin Sonderschulbedürftigkeit besteht oder eine Rückführung in die Regelschule erfolgen kann.

Mögliche Abschlüsse:

  • Abschluss der Förderschule (nach erfolgreicher Absolvierung der Klassenstufe 9)
  • Abschluss der Förderschule (nach erfolgreicher Absolvierung der Klassenstufe 10)
  • Hauptschulabschluss (nach Klasse 10 bei vorliegen besonderer Leistungen)

Schulen für Kinder mit geistiger Behinderung

Schülerinnen und Schüler, welche wegen der Schwere ihrer intellektuellen Beeinträchtigung in keiner anderen Schule gefördert werden können, besuchen eine Schule für geistig behinderte Menschen. Die pädagogische Arbeit ist auf deren individuelle Förderung ausgerichtet, damit sie sich in ihrer Umwelt zurechtfinden.

Zur Vorbereitung auf das Arbeitsleben werden je nach Förderungsgrad Trainingsmaßnahmen für geschützte Arbeitsplätze durchgeführt.


 

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