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Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC)

Enterohämorrhagische Escherichia coli sind Bakterien, welche die grundsätzliche Eigenschaft zur Bildung bestimmter Toxine besitzen. Wiederkäuer, vor allem Rinder, Schafe und Ziegen, aber auch Wildwiederkäuer (v. a. Rehe und Hirsche) werden als Hauptreservoir für EHEC angesehen.
EHEC-Infektionen treten weltweit auf.

Wie erfolgt die Infektion?

Die Infektion kann durch direkten Kontakt mit Tieren oder deren Ausscheidungen sowie durch den Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln, zum Beispiel Rindfleisch oder Rohmilch, erfolgen. Auch durch den Verzehr von ungewaschenen und ungekochten Obst und Gemüse, dass mit Fäkalien von infizierten Tieren in Berührung gekommen ist, z. B. durch das düngen mit diesen, ist eine Infektion möglich. Bei Obst und Gemüse sind die wichtigsten Übertragungswege organischer Dünger (Fäkalien aller Art wie Mist, Gülle, Klärschlamm), die Art der Bewässerung (z. B. Beregnung aus einem Bach in den durch Regenwasser Fäkalien von Weide- oder Wildtieren gelangt sind), sowie das Anfassen der Ware durch Erntearbeiter.
Eine Übertragung von Mensch zu Mensch und von Mensch zu Tier ist ebenfalls möglich.

Die Inkubationszeit (Zeit der Aufnahme der Erreger bis zur Erkrankung) beträgt meist 1-3 Tage, sie kann aber auch bis zu 8 Tagen dauern.

Welche klinischen Beschwerden treten auf?

  • wässriger und unter Umständen mit Blut durchsetzter Durchfall
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Schmerzen im Bauch
  • selten auch Fieber

Säuglinge, Kleinkinder, alte Menschen und abwehrgeschwächte Personen erkranken erfahrungsgemäß häufiger schwer.

Welche Maßnahmen können vorbeugend schützen?

  • Strikte Einhaltung der persönlichen Hygiene. Waschen Sie sich mehrmals täglich gründlich die Hände, vor allem nach Toilettenbenutzung und vor Essenzubereitung
  • Beachtung der Hygienevorschriften bei Gewinnung, Verarbeitung, Lagerung, Transport und Verkauf von Lebensmitteln. (z. B. Fleisch, Mettwurst, Wurstaufschnitt, Milch und Milcherzeugnisse, Feinkostsalate)
  • Waschen Sie Obst, Gemüse oder Rohkost gründlich vor dem Verzehr oder erhitzen Sie es  Bei einigen Infektionsarten ist auch diese Vorgehen nicht sicher, deshalb sollte Rohkost grundsätzlich nicht in Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser oder Altenheime angeboten werden.
  • Verzehren Sie kein rohes Fleisch
  • Kommen Sie nicht mit infizierten Personen in direkten Kontakt.

Was soll ich tun, wenn ich infiziert bin?

Wenn Sie mehrere der oben aufgeführten Beschwerden haben, suchen Sie schnellstmöglich einen Arzt oder ein Krankenhaus auf.

Ansprechpartner/-in

zur Telefonbuchansicht von Frau Nell

Sachbearbeiterin Verhütung übertragbarer Krankheiten

Zimmer: 2.06
Niemeyerstraße 1
06110 Halle (Saale)

zum Stadtplan

Telefon: 0345 221-3253

Faxnummer: 0345 221-3223

E-Mail: zum Online-Kontaktformular von Frau Nell

zuständige Stelle

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Niemeyerstraße 1
06110 Halle (Saale)

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Telefon: 0345 221-3253

Telefon: 0345 221-3249

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