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Aufenthaltserlaubnis zur Ausübung einer Beschäftigung

Beschreibung der Dienstleistung

Die Aufenthaltserlaubnis ist ein zeitlich befristeter Aufenthaltstitel. Sie kann einer ausländischen Person erteilt werden, wenn die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung für die Durchführung des Arbeitsmarktzulassungsverfahrens (ZAV) der Erteilung einer Arbeitserlaubnis zugestimmt hat oder durch Rechtsverordnung nach § 42 AufenthG bestimmt ist, dass die Ausübung der Beschäftigung ohne Zustimmung der ZAV zulässig ist. 

Gebühr

Die Bearbeitungsgebühren für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis sind bei Antragstellung zu entrichten und betragen:

  • 100 EUR für die Ersterteilung mit einer Geltungsdauer bis zu einem Jahr
  • 110 EUR für die Ersterteilung mit einer Geltungsdauer von mehr als einem Jahr
  • 65 EUR für die Verlängerung bis zu drei Monaten
  • 80 EUR für die Verlängerung von mehr als drei Monaten
     

Bearbeitung

Die Aufenthaltserlaubnis wird als elektronischer Aufenthaltstitel (eAT) erteilt. Dieser kann ausschließlich bei der Bundesdruckerei bestellt werden. Hier ist nach der Beantragung mit Wartezeiten von 4 bis 6 Wochen zu rechnen.

Erforderliche Unterlagen

Originale sind vorzulegen, Kopien sind vor der Abgabe zu fertigen

  • vollständig ausgefüllter Formblattantrag
  • biometrisches Passbild (nicht älter als 6 Monate)
  • anerkannter und gültiger Nationalpass oder Passersatz (Kopie)
  • Arbeitsvertrag oder konkretes Arbeitsplatzangebot (z.B. Entwurf des Arbeitsvertrages mit Gehaltsangabe) (Kopie)
  • Mietvertrag
  • Nachweis über Krankenversicherungsschutz (Kopie)

Zusätzliche Hinweise

Die Ausländerin / der Ausländer  muss mit dem erforderlichen Visum eingereist sein oder sie / er ist berechtigt,  den Aufenthaltstitel im Bundesbiet einzuholen. Die Regelvoraussetzungen des § 5 Abs. 1 AufenthG müssen erfüllt werden.  Unter Beschäftigung versteht das Aufenthaltsgesetz nur die unselbständige Erwerbstätigkeit. Die Vorschrift gilt für jede Beschäftigung im Bundesgebiet und zwar unabhängig von der vorgesehen Dauer. Sie gilt deshalb auch für Beschäftigungsaufenthalte unter drei Monaten. § 18 AufenthG ist nicht anwendbar auf ausländische Personen, deren Aufenthaltstitel die Erwerbstätigkeit bereits kraft Gesetzes ausdrücklich erlaubt. Dies ist z.B. der Fall, wenn die Ausländerin/ der Ausländer als politisch Verfolgte/r gemäß § 25 Abs. 1 AufenthG oder § 25 Abs. 2 AufenthG  oder im Rahmen des Familiennachzugs zu Deutschen nach § 28 Abs. 5 AufenthG eine Aufenthaltserlaubnis erhält.

Antragstellung

Die Antragstellung kann nur persönlich erfolgen, da für den eAT Fingerabdrücke erfasst werden müssen.

Sie haben die Möglichkeit, einen Termin für Ihr Anliegen online zu vereinbaren.

Rechtsgrundlagen

Es gelten der § 18 des Gesetzes über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern im Bundesgebiet (AufenthG) sowie die Beschäftigungsverordnung (BeschV) und  die Beschäftigungsverfahrensverordnung (BeschVerfV).

zuständige Stelle

zur Telefonbuchansicht von Team Einreise und Aufenthalt I (33.2.1)

Am Stadion 5
06122 Halle (Saale)

zum Stadtplan

Telefon: 0345 221-5305

Faxnummer: 0345 221-5312

E-Mail: zum Online-Kontaktformular von Team Einreise und Aufenthalt I

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