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Wildunfälle

Beschreibung der Dienstleistung

Zu Wildunfällen kann es vor allem in den Monaten Oktober bis Januar (Brunftzeit) und April bis Juni (Revierkämpfe) kommen. Insbesondere in den Morgen- und Abendstunden sind Wildtiere sehr aktiv.

Zusätzliche Hinweise

Wenn Wild am Straßenrand erscheint, sollten Sie folgendermaßen vorgehen:

  1. Bremsen, abblenden und hupen
  2. Denken Sie daran, dass Wildtiere meistens nicht alleine unterwegs sind. Ist das erste Tier über die Straße gelaufen, folgt häufig ein ganzes Rudel.
  3. Sollte ein Abbremsen nicht mehr möglich sein, auf keinen Fall ausweichen, sondern das Lenkrad gerade halten. Die Teilkaskoversicherung deckt den Schaden durch einen Zusammenstoß mit sogenanntem Haarwild wie Rehe, Wildschweine oder Füchse.

Wenn Sie mit einem Wildtier zusammengestoßen sind, sollten Sie folgendermaßen vorgehen:

  1. Schalten Sie die Warnblinkanlage ein und sichern Sie die Unfallstelle (Warndreieck usw.) und sich selbst (Warnweste).
  2. Wenn das Tier verletzt ist, halten Sie Abstand.
  3. Wenn das Tier tot ist, ziehen Sie es an den Wegrand. Nehmen Sie es auf keinen Fall mit, denn das gilt als Wilderei.
  4. Fassen Sie Füchse wegen der bestehenden Tollwutgefahr nur mit Handschuhen (z. B. Einmalhandschuhe aus dem Erste-Hilfe-Kasten) an.
  5. Sichern Sie für die Versicherung Beweise, wie Zeugen und Fotos. Belassen Sie eventuell anhaftende Haare am Unfallschaden.
  6. Informieren Sie die Polizei unter der Rufnummer 110. Diese wird dann den zuständigen Jäger verständigen.
  7. Sollte die Polizei nicht kommen, fahren Sie zur nächsten Dienststelle und lassen Sie die Beweise sichern.

Wenn Sie ein totes oder verletztes Tier auf der Straße finden, sollten Sie ebenfalls die Fundstelle absichern und / oder die Polizei unter der Rufnummer 110 bzw. die nächste Dienststelle informieren.
 

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