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3D-Modell aus Glas zeigt den Untergrund Halle-Neustadts

(halle.de/ps) Ein Glas-Laser-Gravur-Modell, das den geologischen Untergrund Halle-Neustadts darstellt, wird ab Dienstag, dem 23. Februar 2016, im Foyer des Technischen Rathauses, Hansering 15, ausgestellt.

Das Objekt entstand im Rahmen des Städtewettbewerbs „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die Stadt Halle (Saale) gehört zu den ausgewählten Wettbewerbsteilnehmern.
Das Department Hydro- und Umweltgeologie der Martin-Luther-Universität erstellte unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Wycisk in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) ein 3D-Modell von Halles Westen. Das Glas-Laser-Gravur-Modell bedient sich einer innovativen Visualisierungstechnik, die erstmals für Halle als Zukunftsstadt entwickelt wurde. Mithilfe der 3D-Modelldarstellung kann in dem transparenten Medium Glas auf der Basis von ca. 84 Millionen Laserpunkten der vollständige digitale Dateninhalt des Gebietes für die 3D-Geologie bis ca. 800 Meter Tiefe und die wichtigen Infrastruktur-Einrichtungen zum Hochwasserschutz sowie der Abwasser- und Fernwärmeleitungen punktgenau dargestellt werden. Die geologische Untergrundmodellierung beruht auf einem Teilausschnitt des geologischen 3D-Modells Halle.

3D Glas-Laser-Gravur-Modell Fotos: Prof. Dr. Peter Wycisk, Martin-Luther-UniversitätFür den Städtewettbewerb Halle als Zukunftsstadt 2050 wurde die Einbeziehung von Grundwasser- und Hochwasserrisiko-Daten, sowie der Ver- und Entsorgungsinfrastruktur in dieser Modell-Visualisierung vorgenommen. Eine Besonderheit ist die Darstellung der 132 Brunnen zum Hochwasserschutz von
Halle-Neustadt. Die Daten wurden von der Stadt Halle (Saale) und dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt bereitgestellt.
Der „gläserne Untergrund“ von Halle dokumentiert auf eine sehr ungewohnte und anschauliche Art die bestehenden Untergrund- und Infrastrukturinformationen und kann künftig um weitere relevante Themenfelder wie z. B. Umwelt, Soziales, Mobilität erweitert werden.

Interessierte Besucherinnen und Besucher können sich noch bis zum 15. April 2016 das Modell im Rahmen einer Ausstellung im Foyer des Technischen Rathauses betrachten. Die Ausstellung läuft montags von 8 bis 16 Uhr, dienstags von 8 bis 18 Uhr, mittwochs und donnerstags von 8 bis 17 Uhr sowie freitags von 8 bis 14.30 Uhr und ist kostenfrei. 

 


 

22.02.2016

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