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Herbert Kitzel (1928-1978) und Freunde

(halle.de) Ausstellungen im Künstlerhaus 188 sowie der Galerie am Domplatzgelten dem 1928 in Halle geborenen und 1978 in Karlsruhe verstorbenen Maler Herbert Kitzel.

Initiiert wurden sie vom Halleschen Kunstverein in Zusammenarbeit mit der Galerie am Domplatz  und der Galerie Alfred Knecht in Karlsruhe. Im Anschluss wird die Schau vom 16. Dezember  bis zum 20. Januar 2008 in der Partnerstadt Karlsruhe gezeigt.

Herbert Kitzel (1928-1978) und Freunde - Die Zeit in Halle  (Künstlerhaus 188)
Herbert Kitzel (1928-1978) und Freunde - Die Zeit in Karlsruhe“  ( Galerie am Domplatz)

Großer Liegender und TierMit der Ausstellung in Halle wird einer jener Künstler vorgestellt, die unmittelbar nach dem Kriegsende im Osten künstlerisch aktiv waren und im Zuge der Auseinandersetzungen im Rahmen der von der SED inszenierten Formalismusdebatte in den Westen gingen, dort aber - in der Zeit des Wirtschaftswunders und des vorherrschenden Dogmas der nichtgegenständlichen Kunst - sich ebenfalls nicht nahtlos einfügen konnten.


Seine Grundlagen bildnerischen Schaffens wurden an der Burg Giebichenstein in Halle gelegt und reiften in der Freundschaft mit Herrmann Bachmann, Kurt Bunge, Albert Ebert, Otto Möhwald sowie Waldemar Grzimek.

In der Konfrontation mit der westlichen Kunst der späten fünfziger Jahre rückte  Herbert Kitzel in die Nähe eines abstrakten Expressionismus, blieb seinem Thema jedoch ein Leben lang treu.
Die Figuren kreisen immer um existenzielle Fragen der Menschheit, um den Kampf des Überlebens der Kreatur. Lediglich seine keramischen Arbeiten zeugen von Leichtigkeit und Verspieltheit.
Herbert Kitzel schuf weit über 1000 Gemälde, Gouachen, Plastiken, Aquarelle, Zeichnungen und Keramiken


Herbert Kitzel (1928-1978) und Freunde – Die Zeit in Halle

Künstlerhaus 188, Böllberger Weg 188, 06110 Halle (Saale)
10. November  – 2. Dezember 2007, geöffnet Montag – Sonntag  11-17 Uhr
Eröffnung: Sonnabend, 10. November, 11 Uhr

Fortsetzung der Eröffnung in der korrespondierenden Ausstellung anschließend um 12.30 Uhr
in der Galerie am Domplatz durch Manfred Woitischek, den Freund und Schüler aus der Karlsruher Zeit

„Herbert Kitzel (1928-1978) und Freunde – Die Zeit in Karlsruhe“


Nachdem es nach 1990 sozusagen als Wiedergutmachung eine große Personalausstellung in der Moritzburg sowie eine Reihe von Ausstellungsbeteiligungen des 1928 in Halle geborenen und 1978 in Karlsruhe verstorbenen Malers Herbert Kitzel gegeben hat, liegt der Schwerpunkt dieser im Rahmen der Städtepartnerschaft Halle – Karlsruhe stattfindenden Schau auf der Darstellung des Umfeldes, d.h. der Künstlerfreunde und der ihm nahestehenden Kollegen.

Die in Halle erfolgte Ausbildung an der Burg Giebichenstein sowie die hier gemachten künstlerischen Erfahrungen bestimmten auch die spätere Entwicklung des Künstlers nachhaltig.
Ausgewählt wurden für die hallesche Zeit Arbeiten von Hermann Bachmann, Fritz Baust, Albert Ebert, Waldemar Grzimek, Mareile Kitzel, Heidi Manthey, Gertraud Möhwald, Otto Möhwald, Otto Müller, Herbert Post und Tom Reichelt.

Am Domplatz werden dann Werke ehemaliger Schüler, die vielfach zu engen Freunden geworden sind, und ihm verbundener Künstler – insgesamt 22 – aus der Karlsruher Zeit von 1958 bis zu seinem Freitod 1978 gezeigt. Dazu gehören bekannte Künstler wie u.a. HAP Grieshaber, Hans Baschang, Dieter Krieg, Malte Sartorius und Wilhelm Schnarrenberger. Zahlreiche öffentliche und private Leihgeber aus Ost und West haben die Ausstellung erst möglich gemacht.

„Herbert Kitzel (1928-1978) und Freunde – Die Zeit in Karlsruhe“
bis zum 25. November 2007 in der Galerie am Domplatz (Domplatz 6)
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11 bis 19 Uhr

Zur Ausstellung erscheint ein vom Halleschen Kunstverein und der Galerie Alfred Knecht, Karlsruhe, herausgegebener Katalog (96 S., 41 Abb., Kurzbiografien).


Herbert Kitzel

1928 am 5. Mai in Halle/Saale geboren
1945 bis 1950 Studium an der Kunstschule Burg Giebichenstein Halle/Saale [heute Hochschule für Kunst und Design] bei Herbert Post,
anschließend als Maler in Halle/Saale tätig, befreundet mit den Künstlern Hermann Buchmann, Kurt Bunge, Albert Ebert, Gerhard Hoehne sowie Gertraud und Otto Möhwald und den Mantheys

1956 erste Einzelausstellung in der Galerie Henning, Halle/Saale
1957 Beteiligung an der Großen Kunstausstellung München
1958 Berufung an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
1959 Übersiedlung von Halle/Saale nach Karlsruhe
Einzelausstellung in der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe,
Eröffnungsrede: HAP Grieshaber
Einzelausstellung in der Galerie 5 in Reutlingen
Beteiligung am Kunstpreis "Junger Westen" in Recklinghausen und an der Wanderausstellung deutscher Kunst in Südamerika
erste Teilnahme an der Ausstellung der "Neuen Darmstädter Sezession", die er regelmäßig beschickte und deren Mitglied er wurde

1962 Berufung zum Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
1963 bisher größte Einzelausstellung im Kunst- und Museumsverein Wuppertal
1964 Kunstpreis der Stadt Darmstadt
1969 Beginn der keramischen Arbeiten
1973 vier Einzelausstellungen in der Galerie Rothe in Heidelberg, Galerie Der Spiegel in Köln, Galerie Böttcherstraße Bremen, Atelier Galerie in Augsburg

1974 Retrospektive zum Werk Herbert Kitzels in der Kunsthalle Baden-Baden
1976 Ausstellung in der Galerie der Girokasse in Stuttgart
1978 am 25. August schied Herbert Kitzel freiwillig aus dem Leben

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

01.11.2007

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