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Kunst im Dritten Reich. Vom Umgang mit einem schwierigen Erbe

(halle.de/ps) Anlässlich der Neupräsentation der Dauerausstellung und als Auftakt einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale) mit der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt findet am Sonntag, dem 15. Oktober 2017, 16 Uhr, in der Moritzburg eine Podiumsdiskussion statt.

Dr. Wolfgang Ullrich (Kulturwissenschaftler, Leipzig und Berlin), Irina Lammert (Situation Kunst), Prof. Dr. Wolfgang Ruppert (UdK Berlin) und Thomas Bauer-Friedrich (Direktor des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale)) diskutieren zum Thema „Kunst im Dritten Reich. Vom Umgang mit einem schwierigen Erbe“.

In der Diskussionsrunde soll der Frage nachgegangen werden, ob und in welcher Form dieser offensive Umgang mit dem Thema eine angemessene Form der Auseinandersetzung ist bzw. sein kann und wie sich exemplarische Künstlerbiografien im Dritten Reich zwischen Anpassung und Widerstand darstellen. Die Veranstaltung wird moderiert von Andreas Höll (Kunstredakteur MDR Kultur).

Kosten: freier Eintritt

Hintergrund
Die am 9. September im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) eröffnete neue Sammlungspräsentation „Wege der Moderne. Kunst in Deutschland zwischen 1900 und 1945“ ist mit ihrem Ausstellungsbereich zur Kunst 1933 bis 1945 eine Besonderheit und zugleich eine Herausforderung. Denn die inhaltliche Ausgestaltung dieses Bereiches ist für die permanente Sammlungspräsentation in einem Kunstmuseum in Deutschland etwas Neues. Offensiv präsentiert und thematisiert wird sowohl die Kunst der durch die Nationalsozialisten verfemten Künstler als auch die der anerkannten Vertreter der damaligen neuen Staatskunst.
 

12.10.2017

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