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Ein Zeichen für Zivilcourage

(halle.de/ps) Gemeinsam miteinander und füreinander einstehen – diesem Thema widmen sich die „Bildungswochen gegen Rassismus“. Zum siebenten Mal lädt der Verein „Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage“ gemeinsam mit der Stadt Halle (Saale) dazu ein. Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand hat erneut die Schirmherrschaft für die Veranstaltungsreihe übernommen, die am Freitag, 9. März 2018, 15 Uhr, auf dem halleschen Marktplatz eröffnet wird. Ziel ist es, sich als Stadtgesellschaft gemeinsam für Toleranz und Weltoffenheit stark zu machen.

Bis zum 24. März werden im gesamten Stadtgebiet Veranstaltungen unterschiedlicher Formate angeboten – Ausstellungen, Lesungen, Filmvorführungen, Gespräche und Workshops. Bereits am Donnerstag, 8. März, 15.30 Uhr, eröffnet Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand die von der lokalen Partnerschaft für Demokratie „Hallianz für Vielfalt“ gestaltete Ausstellung „Gemeinsam stark für Vielfalt und Demokratie“. Sie bietet einen Überblick über die Partnerinnen und Partner sowie Projekte der „Hallianz für Vielfalt“. Die Schau kann bis zum 30. März in der vierten Etage des Ratshofes besucht werden.

„Alle Veranstaltungen sind öffentlich und kostenfrei zugänglich“, sagt Daniel Brandhoff, der seitens des Vereins „Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage“ mit der Koordination der Bildungswochen betraut ist. Ein besonderer Höhepunkt ist der Stadtrundgang „Täterspuren“, der an zwei Sonntagen, 11. und 18. März, jeweils ab 14 Uhr angeboten wird. Die zweistündige Führung setzt sich mit den Verbrechen in Halle (Saale) während des Zweiten Weltkrieges auseinander und stellt diesen die Errungenschaft der Menschenrechte gegenüber. Startpunkt ist die Gedenkstätte Roter Ochse, Am Kirchtor 20 b. Dorthin wird am Mittwoch, 14. März, 10 und 19 Uhr, zu einer szenischen Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Sophie Scholl und Fritz Hartnagel eingeladen. Auch die Premiere „Film ab – Mut an!“ am Donnerstag, 22. März, 19 Uhr, im Puschkino, Kardinal-Albrecht-Straße 6, zählt zu den besonderen Programmpunkten. „Gezeigt werden Kurzfilme von Heranwachsenden, die über ihre Erfahrungen mit Alltagsrassismus und zivilcouragiertem Handeln erzählen“, sagt Brandhoff.

Auf dem Programm stehen auch spezielle Formate für Familien, wie das Familienfahrradkino am Dienstag, 13. März, 16 Uhr, im städtischen Quartierbüro HeideNord, Heideringpassage 6. Um den Animationsfilm „Zoomania“ sehen zu können, müssen zehn Zuschauerinnen und Zuschauer in die Pedale treten. Am selben Ort haben Kinder im Grundschulalter am Donnerstag, 15. März, 14 Uhr, die Möglichkeit, lesend die Welt zu bereisen. Drei Geschichten aus verschiedenen Ländern stehen auf dem Programm. Am Aktionstag „Zusammen – Hand in Hand“ am Freitag, 23. März, sollen mit gemeinsamen Spiel-, Sport-, Tanz- und Musik-Aktivitäten junge und ältere Menschen zusammengebracht werden. Die Stationen werden um 13 Uhr am Gemeindezentrum Beesen, Franz-Mohr-Straße 1 c, geöffnet.

An Jugendliche richtet sich die Theateraufführung „Heimatstadt: Hakim und Anna“ am Sonnabend, 10. März. „Das Stück wirft verschiedene Fragen auf: Wie können wir alltäglichem Rassismus entgegentreten? Was können wir rechtspopulistischen Parolen entgegensetzen?“, so Brandhoff. Beginn ist um 19 Uhr in der Theatrale, Waisenhausring 2.

Die Bildungswochen in Halle (Saale) sind Teil der weltweiten „Internationalen Wochen gegen Rassismus“. Das vollständige Programm und weitere Informationen im Internet unter: www.bildungswochen.de

21.02.2018

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