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Besuch des Kaiserpaares war Halles erstes Medienereignis

(halle.de/ps) „Stadtgeschichte auf Fotos – Halle im 20. Jahrhundert“, heißt eine neue Themenreihe, die das Stadtmuseum Halle in diesem Jahr mit Partnern veranstaltet. Die insgesamt acht Themenabenden bis Dezember widmen sich historischen Fotografien als Quellen für die hallische Stadtgeschichte im 20. Jahrhundert. 24 Referentinnen und Referentinnen werden in Kurzvorträgen beispielhaft jeweils ein Foto mit ergänzenden Aufnahmen zu stadtgeschichtlichen Ereignissen und Entwicklungen vorstellen. Eine Kooperation des Stadtmuseums Halle, des Vereins für Hallische Stadtgeschichte e. V., des Instituts für Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und des Stadtarchivs Halle.

Der erste Themenabend beginnt am Mittwoch, 18. April 2018, 18 Uhr, im Stadtmuseum, Große Märkerstraße 10. Zum Auftakt führt Dr. Daniel Watermann vom Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in das Thema ein. Anschließend stellt er mit dem Besuch des Kaiserpaares 1903 in Halle „Die bürgerliche Gesellschaft feiert sich selbst – Der Besuch des Kaiserpaares als Medienereignis am Beginn des 20. Jahrhunderts“ das erste große Medienereignis der Stadt im 20. Jahrhundert vor. In zahlreichen Fotografien ist es nicht nur historisch dokumentiert, sondern auch den Zeitgenossen in Presse und Sonderpublikationen dargebracht worden. Die Fotos des Kaiserpaares auf dem Marktplatz gehören zu den ersten Fotografien überhaupt, die in Halle direkt Eingang in die Tagespresse gefunden haben. Dr. Daniel Watermann hat in seiner Dissertation zu Halle in der Kaiserreichszeit geforscht und lehrt an der Universität in diesem Semester zum Thema Visual History bzw. historische Bildwissenschaft.

Im zweiten Beitrag des ersten Themanabend s Abends steht die Arbeit der Fotografen selbst im Mittelpunkt.  Der Vortrag von Antje Seeger „Atelierfotografen als rasende Reporter? – Ernst Motzkus (1867–1917) und die „Momentphotographie“ widmet sich der Frage, wie Berufsfotografen am Beginn des 20. Jahrhunderts mit diesen Neuerungen umgingen, wie sie sie nutzten und welchen Schwierigkeiten sie sich gegenüber sahen. Der hallische Fotograf Ernst Motzkus soll dafür als Beispiel dienen. Als ausgebildete Fotografin und Leiterin des Bildarchivs der Kunstgeschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat Antje Seeger einen zweifachen Zugang zur historischen Fotografie. Für das gemeinsam vom Verein für hallische Stadtgeschichte e. V. und der Stadt Halle herausgegebene Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte recherchierte sie zu Ernst Motzkus und seinem fotografischen Nachlass. Ihr Beitrag „Mit einer Fixigkeit ohnegleichen“: Der hallesche Fotograf Ernst Motzkus (1867?1917) ist in der aktuellen Ausgabe nachzulesen.

13.04.2018

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