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Forschung über das Zusammenleben in Halle

(halle.de/ps) Mit einem 2-tägigen Seminar startete das Kooperationsprojekt „Gute Nachbarschaften in Halle?“ Ende November.

Studierende des Seminars für Ethnologie der Universität Halle diskutierten gemeinsam mit Einwohner*innen unterschiedlichster Hintergründe Perspektiven auf das gesellschaftliche Zusammenleben in der Stadt Halle und entwickelten Fragestellungen, denen in Forschungsprojekten in der Nördlichen Neustadt, der Südlichen Neustadt, der Innenstadt, dem Stadtteil Lutherplatz/Thüringer Bahnhof und in der Silberhöhe nachgegangen werden soll. Der Ausländerbeirat, der Verband der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V., das Seminar für Ethnologie und der Friedenskreis Halle e.V. gestalten und begleiten dieses Pilotprojekt. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel unter Mitarbeit der Studierenden und der sogenannten Bürgerforscher*innen Lebensformen von Menschen in Halle zu erforschen. Was macht gutes Zusammenleben aus? Wo findet es statt und wo nicht und warum?

Die so gewonnenen Erkenntnisse werden über den Ausländerbeirat der Beauftragten für Migration und Integration der Stadt Halle und dem Präventionsrat zur Verfügung gestellt, um konstruktiv an nachbarschaftlichem Zusammenleben arbeiten zu können. Es werden Ansätze erarbeitet und angeboten, wie möglichen Konflikten oder Herausforderungen im Stadtteil begegnet werden kann, wenn Unterstützung von außen benötigt wird.

Das Projekt „Gute Nachbarschaften in Halle“ wird bis Ende 2019 durchgeführt. Die Projektpartner – Ausländerbeirat, Verband der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V., Seminar für Ethnologie und der Friedenskreis Halle e.V. – bringen ihre Perspektiven und Kompetenzen zusammen, um in der Stadt Halle Herausforderungen gemeinsam zu begegnen und bereits Erreichtes festzuhalten.

Das Projekt „Gute Nachbarschaften in Halle“ ist ein Citizen-Science-Projekt und Teil des OpenLabnet – Make Science! Projektes des Open Lab Netzwerks Halle, einem Zusammenschluss unterschiedlicher Akteure aus Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft, Bildung Technik, Kunst und Gestaltung. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von bürgerwissenschaftlichen Vorhaben (Citizen Science).

20.12.2018

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