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Stiftung Händel-Haus zieht positive Jahresbilanz für 2018

(halle.de/ps) Auch 2018 blickt die Stiftung Händel-Haus mit ihren beiden Museen, dem Händel-Haus und dem Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus, auf ein erfolgreiches Jahr und eine positive Resonanz zurück. Die Dauerausstellungen „Händel - der Europäer“ und „Historische Musikinstrumente“ im Händel-Haus und „Musikstadt Halle“ im Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus sowie die Jahresausstellung „So fremd, so nah“ lockten mehr als 30.500 Besucher aus aller Welt an. Die Besucherzahl blieb - trotz der Hitze im Sommer, bei der viele Museen erhebliche Einbußen zu verzeichnen hatten - gegenüber 2017 (mehr als 31.500) und 2016 (mit 30.200 Gästen) konstant. Die Stiftung zog insgesamt mit den Besuchern der Händel-Festspiele und Händel im Herbst über 90.000 Gäste nach Halle.

Das Händel-Haus zeigte im vergangenen Jahr erneut, welche thematische Vielfalt ein Musikmuseum bieten kann. Über 200 Veranstaltungen wurden angeboten. In verschiedenen Konzerten, Vorträgen und pädagogischen Veranstaltungen konnten interessierte Besucher wunderbarer Musik lauschen, lachen und sich bilden. Großen Zulauf verzeichneten die Konzertreihen „Musik im Händel-Haus“, „Focus Bohlenstube“, „Händels Schätze“ und „Schätze Mitteldeutschlands“ sowie die Museumskonzerte des „Authentischen Klangs“. Eine besonders erfolgreiche Reihe ist außerdem das „Seniorenkolleg“. Die musikwissenschaftliche Vortragsreihe zählte über 2.500 Zuhörer.

Ein Blick in das Gästebuch verrät, woher die Besucher des Händel-Hauses 2018 kamen. Neben Gästen aus ganz Deutschland und Europa (u. a. aus Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Russland, Schweden, Schweiz, Spanien und Tschechien) begrüßte die Stiftung Besucher aus Amerika (u. a. Argentinien, Brasilien, Kanada, Kolumbien und USA) und Asien (u. a. Japan, Malaysia, Südkorea, Taiwan und Thailand). Die wahrscheinlich weitesten Anreisen nach Halle hatten Besucher aus Australien und Neuseeland. Zu den Gästen zählt auch die britische Komponistin Rachel Portman, die 1997 als erste Frau den Filmpreis „Oscar“ für die beste Filmmusik gewinnen konnte.

Eine erfreuliche Bilanz gab es ebenso bei der Zahl der Trauungen. Im letzten Jahr gaben sich 84 Paare in den historischen Räumen des Händel-Hauses das „Ja-Wort“. Ebenso buchen zunehmend Fremdveranstalter die historischen Räumlichkeiten des Händel-Hauses.
 

09.01.2019

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