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Sachsen-Anhalt bei der BERLINALE 2019

(halle.de/ps) Am heutigen Donnerstag beginnt die 69. Internationalen Filmfestspiele in Berlin (7. bis 17. Februar 2019). Fünf Filme, die mit Unterstützung der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) entstanden sind, werden im Rahmen der Berlinale präsentiert: „Die Agentin“ von Regisseur und Drehbuchautor Yuval Adler, der Kinderfilm „My Extraordinary Summer with Tess“ von Steven Wouterlood, „Heimat ist ein Raum aus Zeit“ von Dokumentarfilmregisseur Thomas Heise, das von StoryBay UG mit Sitz in Salzwedel und Hamburg koproduzierte Langfilmdebüt „Fortschritt im Tal der Ahnungslosen“ von Florian Kunert sowie „Umbra“ von den Filmemachern Florian Fischer und Johannes Krell. Zusätzlich zu diesen fünf MDM-geförderten Werken feiert der Dokumentarfilm „Blue Boy“ von European Media Artist in Residence Exchange Stipendiat beim Werkleitz e.V., Manuel Abramovich, in der Reihe Berlinale Shorts seine Weltpremiere.

Der für Medien zuständige Chef der Staatskanzlei und derzeitige Aufsichtsratsvorsitzende der MDM, Staats- und Kulturminister Rainer Robra erklärt: „Mitteldeutschland ist in diesem Berlinale-Jahr gut vertreten. Auch das Filmland Sachsen-Anhalt leistet seinen entsprechenden Beitrag, indem in Sachsen-Anhalt gedreht bzw. produziert wurde. Dabei ist auch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) ein verlässlicher Finanzierungspartner für die Filmbranche.“ So erfolgte für die Herstellung der internationalen Koproduktion „Die Agentin“ sowie für „My Extraordinary Summer with Tess“ die Zwischenfinanzierung über das Darlehensprogramm „Sachsen-Anhalt Impuls Medien“ der IB. „Die Agentin“ mit den Hauptdarstellern Diane Kruger und Martin Freeman wird im Wettbewerb der Berlinale außer Konkurrenz gezeigt. Dagegen feiert das von der Weimarer ostlicht filmproduktion GmbH koproduzierte Werk „My Extraordinary Summer with Tess“ seine Weltpremiere in der Sektion Generation Kplus. Die Hallenser Firmen Metrix Media GmbH und The Post Republic Halle GmbH realisierten für den Film die Ton- bzw. Bild-Postproduktion.

In der Reihe Berlinale Shorts wird „Umbra“ von Florian Fischer und Johannes Krell zu sehen sein. Die beiden Hallenser Regisseure sind Alumni der Professional Media Master Class des Werkleitz e.V. und wurden bereits für ihr Werk „Kaltes Tal“ mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Gold ausgezeichnet. Ihr 20-minütiger Dokumentarfilm „Umbra“ behandelt gewöhnliche, aber auch seltene optische Erscheinungen, die in der Natur auftreten. Die Dreharbeiten zum Film der Rosenpictures Filmproduktion GbR fanden u. a. im Harz statt.
„Über die länderübergreifende Initiative ‚Drehort Harz‘ rücken wir zusammen mit den Staatskanzleien der Länder Thüringen und Niedersachsen, dem Harzer Tourismusverband sowie den beiden Filmfördereinrichtungen MDM und nordmedia den Drehort Harz in den Fokus von Kino- und Fernsehproduktionen. Zum Beispiel ist das Mittelgebirge ein beliebter Drehort, wenn es um Kinderfilme geht“, so Robra.
 
Dieses Thema greift das Berlinale-Presse-Café am 13. Februar 2019 von 10 bis 12 Uhr in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund in Berlin auf. „Kinderfilme aus Mitteldeutschland“ heißt die Veranstaltung, bei der in einer Gesprächsrunde mit Prof. Dr. Dieter Wiedemann (Vorsitzender der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur), Astrid Plenk (Programmgeschäftsführerin des KiKA), Claas Danielsen (Geschäftsführer der MDM) und Tony Loeser (Geschäftsführer von MotionWorks Halle) über die Perspektiven des Kinderfilms diskutiert wird.
 
In der Reihe Lola@Berlinale zeigt das Festival Filme, die in die Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis 2019 gekommen sind. Darunter befinden sich acht von der MDM-geförderte Werke und damit auch einige Sachsen-Anhalt-Produktionen wie „100 Dinge“ von Regisseur Florian David Fitz (Dreh in Halle und Bad Schmiedeberg), „Gundermann“ von Andreas Dresen (Dreh in Dessau-Roßlau, Halle und Gräfenhainichen) und der zweifach für den Oscar®-nominierte Film „Werk ohne Autor“ von Florian Henckel von Donnersmarck.

07.02.2019

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