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Städtische Wohnungsgesellschaften: Kein Mangel an preiswertem Wohnraum

(halle.de/ps) Die Stadt Halle (Saale) erlebt seit rund 6 Jahren einen starken Zuzug junger Erwachsener aus der Region und bundesweit. Als sogenannte „Schwarmstadt“ hat sich Halle bundesweit einen Name gemacht. Das vom Stadtrat beschlossene „Integrierte Stadtentwicklungskonzept ISEK Halle (Saale) 2025“ und das „Wohnungspolitische Konzept“ beschreiben die aktuellen Entwicklungen mit dem Ziel, weitere Wohnungsangebote im Neubau und im Bestand bedarfsgerecht zu entwickeln. Der gesamtstädtische Wohnungsleerstand liegt aktuell bei 9 Prozent.
 
„Die städtischen Wohnungsgesellschaften stellen mit ihren Angeboten sicher, dass den Hallenserinnen und Hallenser bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht“, sagt Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand. Mit dem vom Stadtrat beschlossenen „Wohnungspolitischen Konzept“ habe die Stadt zudem zentrale Handlungsfelder formuliert. Dazu gehören der Erhalt von preisgünstigem Wohnraum in der Innenstadt, die Qualifizierung von Wohnangeboten im gesamten Stadtgebiet und die Aktivierung von Wohnbauflächen.
 
Der Geschäftsführer der Halleschen Wohnungsgesellschaft mbH (HWG), Jürgen Marx: „Bei rund 86 Prozent des HWG-Wohnungsbestandes liegt die Netto-Kaltmiete auf einem Niveau von bis zu 6,50 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht rund 15.200 Wohnungen bei einem Gesamtbestand von rund 17.700 Wohnungen.“ Auch in den Innenstadtbereichen liegen viele HWG-Wohnungen in diesem Mietpreissegment. „In der Altstadt gilt das für rund 60 Prozent der HWG-Wohnungen, in der Nördlichen Innenstadt sind es etwa 75 Prozent und in der Südlichen Innenstadt liegen sogar rund 90 Prozent der HWG-Wohnungen bei Netto-Kaltmieten von bis zu 6,50 Euro pro Quadratmeter“, so Marx. In allen drei Bereichen beträgt der Leerstand aktuell insgesamt rund sieben Prozent.
 
Die Geschäftsführerin der Gesellschaft für Wohn- und Gewerbeimmobilien Halle-Neustadt mbH (GWG), Jana Kozyk, ergänzt für ihr Unternehmen: „Aktuell verfügt unsere Gesellschaft über rund 9.800 Wohnungen. Davon befinden sich rund 9.600 Wohnungen in Halle-Neustadt. Insgesamt gibt es in unserem Bestand in Halle-Neustadt rund 8.300 Wohnungen mit einer Netto-Kaltmiete von bis zu 6,30 Euro pro Quadratmeter. Davon sind aktuell 6,4 Prozent frei.“
 
In den Jahren von 2008 bis 2018 hat sich die durchschnittliche Netto-Kaltmiete aller GWG-Wohnungsangebote von 4,83 Euro auf 5,30 Euro pro Quadratmeter erhöht. Das entspricht lediglich einer jährlichen Mieterhöhung von durchschnittlich einem Prozent, so Kozyk weiter. In den vergangenen zwei Jahren hat die GWG durchschnittlich 40 Prozent aller Mietverträge mit Leistungsempfängern nach dem SGB II, SGB XII und dem Asylbewerberleistungsgesetz abgeschlossen.
 

15.03.2019

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