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Oper Halle mit dem Theaterpreis des Bundes 2019 ausgezeichnet

(halle.de/ps) Die OPER HALLE unter der künstlerischen Leitung von Florian Lutz, Veit Güssow und Michael v. zur Mühlen ist gemeinsam mit zehn anderen Theater mit dem Theaterpreis des Bundes 2019 ausgezeichnet worden. Der Theaterpreis des Bundes wird alle zwei Jahre durch eine Fachjury verliehen. Initiiert ist der Preis von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Staatsministerin Monika Grütters zusammen mit dem Deutschen Zentrum des Internationalen Theaterinstituts (ITI). Die feierliche Preisverleihung findet am 27. Mai im Theater Gera der Theater und Philharmonie Thüringen statt.

Zur Begründung der Auszeichnung der Oper Halle heißt es von der Fachjury: „Die OPER HALLE hat unter der Intendanz von Florian Lutz mit ihrem neuen ästhetischen Programm überregionale Strahlkraft gewonnen. Sein experimentelles Musiktheater hat dem jungen Leitungsteam schnell die Aufmerksamkeit des Fachpublikums und etliche Auszeichnungen beschert. Mit der Raumbühne, einer multiperspektivischen ‚Bühne auf der Bühne‘, in die das Opern-Team auch die anderen Theater der Bühnen Halle einlud, das Verhältnis von Künstler*innen und Zuschauenden neu auszuprobieren – mit einer Uraufführung pro Jahr, transkulturellen Projekten wie der mehrstufigen Überschreibung der Oper L'Africaine von Giacomo Meyerbeer. In Vor- und Nachgesprächen sucht das Team der Oper Halle verstärkt den Kontakt zu seinem Publikum. Die Jury sieht in diesem Opern-Konzept höchst bemerkenswerte Innovation, die nicht von den Reibungen ausgespielt werden kann, die sie auch erzeugt hat, sowohl in der Belegschaft der Oper als auch in der Stadtgesellschaft.“

Die künstlerische Leitung der OPER HALLE freut sich sehr über diese Ehrung. Den Theaterpreis des Bundes verstehen sie als Anerkennung der erfolgreichen Arbeit des Ensembles und der Mitarbeitenden der Oper Halle, der von ihnen engagierten Künstler*innen und des gesamten Teams. "Vor allem aber ist diese Auszeichnung eine Ermutigung für alle Beteiligten, unseren von Innovation und aktiver Auseinandersetzung mit der Stadtgesellschaft geprägten künstlerischen Kurs ästhetischer Zeitgenossenschaft auch in Zukunft konsequent weiterzuverfolgen.“ so Florian Lutz.

Monika Grütters erklärt in der Pressemeldung zum Theaterpreis des Bundes 2019: „Mit dem Theaterpreis des Bundes, der sich vor allem an kleinere und mittlere Häuser richtet, zeichnen wir in diesem Jahr wieder Theater aus, die vor Ort gesellschaftlich wichtige Debatten anstoßen und die das Leben der jeweiligen Stadtgesellschaften aktiv mitgestalten. Dafür brauchen diese Theater Mut zum künstlerischen Experiment, nicht selten müssen sie auch ihre künstlerische Freiheit verteidigen. Der Theaterpreis des Bundes, der als ‚Ermutigungspreis‘ gedacht ist, möchte diese Bühnen darin bestärken. Zugleich soll das Preisgeld den Häusern einen weiteren finanziellen Spielraum für ihr künstlerisches Programm eröffnen.“

25.04.2019

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