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„Mit Bubikopf und Fransenkleid. Auf Schaufensterbummel durch die Kaufpaläste Halles“

Die Mode der 1920er Jahre ist immer noch (wieder) modern. Foto: Stadt Halle / Thomas Ziegler (halle.de/ps) Im Rahmen der Moderne-Sonderausstellung „Kleinwohnung, Modehaus, Kraftzentrale – Neues Bauen und neues Leben im Halle der 20er Jahre “ lädt das Stadtmuseum Halle letztmalig am Sonntag,  9. Juni 2019, um 15 Uhr zu einer thematischen Führung in die Große Märkerstraße 10 ein. Unter dem Thema „Mit Bubikopf und Fransenkleid“ nimmt Sie die Kuratorin der Sonderausstellung Ute Fahrig mit auf einen „Schaufensterbummel durch die modernen Kaufpaläste Halles“, denn wahrlich zeitgemäß gestaltete sich das Einkaufen in der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre in Halle. Moderne Kaufhausbauten und Fachgeschäfte prägten das Bild der Innenstadt. Große Schaufenster warben mit gut sortierten Auslagen, die am Abend verführerisch leuchteten. Die Stadt war nun auch am Abend hell und das Bummeln vor den Schaufenstern wurde zum Freizeiterlebnis. Die beiden ersten Häuser am Markt, die jüdischen Kaufhäuser Huth und Lewin, lockten die Kundschaft mit je einem kompletten mehrstöckigen Neubau. In der Leipziger Straße bestimmte das 1927 eröffnete Kaufhaus Ritter das Straßenbild.

Der Schaufensterbummel durch die Sonderausstellung führt vorbei an Fassadensteinen und Figuren vom Kaufhaus C.A. Ritter (1926/28), die als „entartete Kunst“ 1938 durch das nationalsozialistische Regime entfernt wurden, durch Einlagerung aber bewahrt werden konnten.  Es ist eine Ironie des Schicksals, dass vom restlichen Haus durch einen Bombentreffer 1945 und nachfolgendem Abriss nichts mehr steht. 

Kleider und Accessoires der 20er Jahre werden aber keinesfalls fehlen, ein Großteil stammt aus der Modesammlung von Josefine Edle von Krepl. Sie betrieb die erste private Modeboutique der DDR in Berlin und verkaufte dort auch selbst entworfene Modelle. Drei Monate vor der Grenzöffnung 1989 verließ Josefine Edle von Krepl  die DDR und nahm ihre umfangreiche Kleidersammlung mit. In über fünfzig Jahren hat sie von allem etwas zusammengetragen: Alltags- und Festkleider, Taschen, Hüte, Fächer und Schmuck.

Die Teilnahme an der Führung kostet 3 Euro.
 

05.06.2019

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