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Spielflächenkonzeption der Stadt Halle (Saale)

Der Stadtrat der Stadt Halle (Saale) hat am 18. Dezember 2013 die Spielflächenkonzeption der Stadt Halle (Saale) beschlossen.Für die Stadtentwicklung von Halle ist das Leitbild einer kinder- und familienfreundlichen Stadt, basierend auf den 2002 verabschiedeten Leitzielen der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik der Stadt Halle (Saale) sowie den 2007 beschlossenen Grundsätzen einer familienfreundlichen Stadtentwicklung, von zentraler Bedeutung. 

Die Spielflächenkonzeption enthält ein Leitbild für ein kinderfreundliches und bedarfsgerechtes Spielflächenangebot und soll als Handlungsgrundlage für Entscheidungen von Stadtverwaltung und Stadtrat herangezogen werden:

  • Halle soll sich als kinderfreundliche Stadt entwickeln, dazu sind die Rechte nach UN-Kinderrechtskonvention und UN–Behindertenrechtskonvention zu beachten. Die unterschiedlichen, auch geschlechtersensiblen, Belange der Kinder und Jugendlichen einschließlich der Spielplatznutzer mit Behinderungen sollen frühzeitig durch Beteiligung Eingang in die Planungen finden.
  • Die Spielflächenplanung folgt dem Grundsatz Qualität vor Quantität. In der Stadt Halle soll ein bedarfsgerechtes Angebot an öffentlichen Spielplätzen erhalten bleiben und, wo dieses noch nicht erreicht ist, durch zusätzliche Angebote geschaffen werden. Dieses erfordert für die Kinder und Jugendlichen aller Stadtteile erreichbare und attraktive Spielangebote, die Berücksichtigung aller Altersgruppen und ausreichende Flächengrößen.
  • Alle öffentlichen Spielplätze sollen barrierefrei zugänglich gestaltet sein. Mindestens ein barrierefreies Angebot für Spielplatznutzer mit Behinderungen (Barrierefreiheit zumindest von Teilen der Spielplätze für Kinder und Angehörige mit Behinderungen) sollte in jedem Stadtteil angestrebt werden. Bei Investitionen sollte geprüft werden, ob mindestens ein barrierefreies Spielgerät am Standort möglich ist.
  • In einer bespielbaren, familienfreundlichen Stadt bleibt das Kinderspiel nicht auf die Kinderspielplätze als Rückzugsoasen beschränkt, sondern wird im gesamtstädtischen Freiraumsystem stattfinden und gefördert. Generationenspielplätze mit altersgruppen-übergreifenden Angeboten fördern die gemeinsame Freizeit von Kindern und Älteren.
  • Die verschiedenen Spielmöglichkeiten werden ergänzt durch Anlagen zur spielerisch-sportlichen Betätigung und Flächen für spontane und unbestimmte Spiel- und Betätigungsmöglichkeiten. Dieses sind insbesondere Park- und Grünanlagen, Naturerfahrungsräume, Grüne Wegeachsen, Brachflächen.
  • Zur Förderung des Naturerlebens sind naturnahe Bereiche auf Spielplätzen und auch außerhalb mit einem hohen Anteil an natürlichen Spiel- und Erlebniselementen wie standortgerechten und möglichst regenerationsfähigen Pflanzen und Pflanzenteilen, Steinen und offenen Bodenflächen zu nutzen und entwickeln. Bei großflächigen extensiv genutzten Bereichen sind insbesondere die Erlebnisvielfalt, die Gestaltbarkeit sowie die Regenerationsfähigkeit zu fördern.
  • Die Finanzierung des Spielflächenangebotes muss die laufenden Unterhaltungskosten (Sandwechsel, Pflege, Reparatur und Austausch u.a.), die Investitionen für die Grunderneuerung (im Durchschnitt alle 15 Jahre) und notwendige Erweiterungen und Neubauten sowie die frühzeitige Beteiligung von Kindern und Jugendlichen absichern.
  • Private Spielflächenangebote insbesondere von Wohnungsunternehmen, die öffentlich genutzt werden können, sind eine notwendige Ergänzung des Spielflächenangebotes im Wohnumfeld, insbesondere für Kleinkinder von 0-6 Jahren.
  • Ebenso bedeutsam zur Finanzierung und Verantwortung für Spielflächen ist die umfassende Einbeziehung von bürgerschaftlichem Engagement durch Patenschaften, Spenden, Sponsoring und abgestimmten Eigenleistungen.

 Weiterführende Informationen 

 

 

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