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Kommunikation

Kommunikation war das zentrale Anliegen der IBA in Halle und zugleich wichtige Voraussetzung für ihren Erfolg. Mitwirkende auf allen Ebenen verstanden sich als Projektpartner. Das Prinzip der runden Tische sorgte für offenen Austausch, in Expertenrunden wie bei öffentlichen Diskussionen. Dazu zählten die von der Oberbürgermeisterin geleiteten „IBA-Tische“ mit Vertretern hallescher Netzwerke, aber auch der „Hochhaustisch“ für den Riebeckplatz.

Projekte wie der Skatepark verdanken ihr Zustandekommen wesentlich der frühzeitigen Kommunikation, Ähnliches gilt für Glaucha. Das Motto war Stadtentwicklung „von unten nach oben!“  Fundierte Information begleitete die IBA. Mit sechs Ausgaben berichtete das „IBA-Magazin“ zum Baustart 2008, zu den Hochhäusern am Riebeckplatz, zur Hochstraße und dokumentierte 2010 schließlich den gesamten Prozess. Im Amtsblatt der Stadt wurde monatlich berichtet, dazu im Internet.

Seit 2008 fuhr eine IBA-Straßenbahn mit plakativen Informationen zu den IBA-Themen durch die Stadt. Die lokalen Medien einschließlich dem Stadtsender „TV Halle“ begleiteten den IBA-Prozess mit zunehmendem Engagement. Akteure vor Ort erweiterten das Informationsangebot mit eigenen Beiträgen ein, insbesondere in Glaucha.

Das Abschlussjahr der IBA, von der Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados zum „IBA-Jahr“ erklärt, wurde mit einem umfangreichen Programm gestaltet: Ein von der HAVAG bereit gestellter Gelenkbus diente ein halbes Jahr als mobiler Ausstellungsraum, in dem der IBA-Film angeschaut und diskutiert werden konnte.

In Werkstattgesprächen an allen IBA-Standorten stand die Zukunft der Projekte und Quartiere zur Diskussion.
Podiumsdiskussionen mit nahmhaften Teilnehmern behandelten übergreifende Themen wie die „Doppelstadt und ihren Menschen“ und „Zwischenbilanz Stadtumbau“.

Originelle Aktionen vor Ort brachten viele Menschen zusammen: die Eröffnung des Stadthafens, „Stadt-Spiel Vision“ in Glaucha, „Kunst auf Zeit“ am Tulpenbrunnen, das „180 Grad Festival“ im Skatepark Neustadt, aber auch Demonstranten gegen den Hochhausabbruch am Riebeckplatz.

Als Höhepunkt des Abschlussjahres 2010 empfanden viele tausende Hallenser die von der halleschen Stadtmarketing-Gesellschaft veranstaltete „Hoch-Zeit“ auf der für einen Tag für den Auto-verkehr gesperrten Magistrale, dem räumlichen und thematischen Rückgrat der IBA in Halle.

Luftbild mit Schriftzug Halle Saale aus Menschen auf der Hochstraße"Hochzeit auf der Hochstraße" am 30. Mai 2010
 

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