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IBA-Projekt Oleanderweg

(halle.de) Attraktive Wohnungsangebote sollen den Wegzug aus Halle-Neustadt verhindern, ja sogar Zuzug bewirken. Wie die Gesellschaft für Wohn- und Gewerbeimmobilien
Halle-Neustadt mbH (GWG)
 mitteilt,  will das die Wohnungsgesellschaft mit einem Modellvorhaben  im Rahmen der IBA Stadtumbau 2010 zur Diskussion stehenden Problemstellung erreichen.

Für Halles IBA-Koordinator Friedrich Busmann zeigt das Bauvorhaben Oleanderweg der GWG auf überzeugende Weise, wie das starre Wohnungs- und Raumangebot eines herkömmlichen fünfgeschossigen Plattenbaus – dem am weitesten verbreiteten Bautyp in Neustadt – „individualisiert“ werden kann bei Beibehaltung des konstruktiven Gerüstes und zu erschwinglichen Mietpreisen. Das sei aus Sicht der IBA ein außerordentliches wohnungswirtschaftliches und städtebauliches Signal.

Mit dem von üblicher Plattenbausanierung abweichenden Umbau des Wohngebäudes Oleanderweg 21 bis 45 geht die Neustädter Wohnungsgesellschaft neue Wege bei der Modernisierung von Plattenbauten. Damit werden differenzierte Wohnbedürfnisse berücksichtigt.

Im Ergebnis eines Um- und Teilrückbaus des vorhandenen Gebäudes entsteht ein gestaffelter Baukörper mit einer individuellen Fassade.

Bisherige Grundrisse der Wohnungen weichen völlig neuen, den individuellen Bedürfnissen entsprechenden Wohnungszuschnitten.
Umfasste das Gebäude nach einem starren Raumkonzept bisher 125 Wohnungen, so werden es nach Fertigstellung 81 Wohnungen mit 18 unterschiedlichen Typen sein.

Zu den Wohnungstypen gehören als Besonderheit zehn in das Gebäude integrierte „Einfamilienhäuser“, so genannte „Townhäuser“. Es handelt sich dabei um großzügige, in das Gebäude eingefügte Maisonette-Wohnungen (Erdgeschoss und 1. Obergeschoss), die von der Straße aus über einen separaten Eingang verfügen.

Die 71 Zwei- bis Vierraum-Wohnungen (36 m² bis 95 m²) durchbrechen mit ihren 18 individuellen Grundrissen das für industriell gefertigte Baukörper typische Raumkonzept. Dafür wird bestehender Wohnraum hausübergreifend neu geschnitten und zusammengefügt.

Die Erdgeschoss-Wohnungen verfügen über separate Terrassen und Mieter-Gärten. Wohnungen im Dachgeschoss bieten großzügige Dachterrassen und alle anderen Wohnungen über große Balkone. Die dadurch entstehenden fließenden Übergänge zwischen privatem Wohnraum und öffentlichem Bereich schaffen eine besondere Wohnsituation und fügen Gebäude und Umfeld harmonisch zusammen.

Das Gebäude wird mit Aufzügen ausgestattet, über den alle, außer die Maisonette-Wohnungen erreichbar sind.

Individuellen Wohnbedürfnissen wird das Bauvorhaben auch durch die drei unterschiedlichen Ausstattungslinien  „Classic“, „Trend“ und „Family“ gerecht.

Classic:
Gut geschnittene Wohnungen mit Balkon, ergänzt mit einem harmonischen Farbkonzept in der Badgestaltung.
Trend:
Helle großzügige und lichtdurchflutete Wohnräume mit Blick auf die großen Dachterrassen machen den besonderen Reiz dieser Wohnungen aus.
Familiy:
Familienfreundliche Wohnungszuschnitte über zwei Etagen werden ergänzt durch eine Terrasse mit eigenem Garten direkt am Haus.                 

Das Projekt, für das am 1. Juli 2008 mit Abriss- und Entkernungsarbeiten der Baustart erfolgt ist, gehört zu den Vorhaben der Stadt Halle zur IBA 2010, die sich dem Thema „Stadtumbau – Balanceakt Doppelstadt“ widmen.

Das Vorhaben in Zahlen:

voraussichtliche Projektkosten: 8  Mio. Euro
davon:   
Fördermittel insgesamt: 1.6 Mio. Euro  (1,35 Mio. Euro aus „Soziale Stadt)
GWG: 6,4 Mio. Euro  ( 2 Mio. Euro Eigenmittel)
 
Entstehen werden 81 Wohnungen in 18 verschiedenen Wohnungstypen

71 Wohnungen  10  4-Raum-WE mit ca. 92 - 95 m²  Wohnfläche
29  3-Raum-WE mit ca.  62 - 86 m²  Wohnfläche
28  2-Raum-WE mit ca.  56 - 63 m² Wohnfläche
  4  2-Raum-WE mit ca. 36 m² Wohnfläche
10 Townhäuser Maisonette-WE mit ca. je 128 m² Wohnfläche
* WE=Wohneinheiten


 

 

27.10.2008

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