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Zusammenfassung der Ergebnisse aus der Online-Befragung

Vom 29. April bis 14. Mai 2014 hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, Fragen zum Riebeckplatz online oder per Mail zu beantworten. In fast fünfzig Einsendungen wurden ganz unterschiedliche Aussagen zu den Entwicklungschancen des Areals getroffen. Den größten Handlungsbedarf sehen viele Bürger bei den Grünflächen und bei Verbesserungen für Fußgänger. Die häufig genannte Forderung einer Imageaufwertung für das „Eingangstor zur Stadt“ verbinden viele mit der Idee eines Kongresszentrums und mit der Etablierung eines neuen Bürostandortes, mit überregionaler Bedeutung. Keine einheitliche Einschätzung gab es bei den Themen Wohnen und Einzelhandel. 

Thema 1: Städtebauliche Entwicklung
Die Errichtung von Hochhäusern spielt bei der städtebaulichen Entwicklung des Riebeckplatzes eine weniger vordergründige Rolle als erwartet wurde, auch wenn Befürworter und Gegner sich an der Umfrage beteiligt haben. Vielmehr steht die Verschönerung des öffentlichen Raumes durch Begrünung und Kunst im Fokus. Viele wünschen sich eine „Nutzungsmischung“ am Riebeckplatz. Häufig wurde der Wunsch geäußert, dass dieser wieder zu einem modernen Eingangstor der Stadt werden soll. Das Votum zur Fragestellung Gründerzeit vs. Moderne ist dabei uneinheitlich: „Die Einhausung der Lärmemitenten lässt auch Blockrand zu.“ „moderne Architektur ggf. auch Hochhäuser“ „Bitte keine neuen Hochhäuser!“ „Mut zu Grün, tolle solitäre Bäume, kleiner Stadtwald, gute Kunst.“

Thema 2: Verkehrsentwicklung
Zur Verbesserung der Situation am Riebeckplatz sollten nach Meinung der halleschen Bevölkerung insbesondere Fußgänger und Radfahrer berücksichtigt werden. Die Bedeutung der beiden Gruppen soll in der Zukunft zunehmen. Offenbar fühlen sich einzelne Vertreter insbesondere der Fußgänger von den bisherigen Entwicklungen benachteiligt, bzw. sehen ihre Interessen bei der Planung zu wenig berücksichtigt. „Die Qualität des Übergangs ist schrecklich: Schlechte Pflasterung, gefährliche Übergänge an den Straßenbahngleisen und nicht zuletzt graue Tristesse.“ Auch bei der Frage zum Verkehr beschäftigt die Hallenserinnen und Hallenser auffallend oft die Gestaltung des öffentlichen Raumes: „Der Platz ist zu nackt. Kunst und Natur sollten ihn stärker prägen.“

Thema 3: Die zukünftigen Nutzungen am Riebeckplatz
Die Aufgabe der Verschönerung des öffentlichen Raums und der Grünflächen hat bei der Entwicklung des neuen Leitbildes oberste Priorität. Außerdem sehen die Bürgerinnen und Bürger Halles in der Mischung unterschiedlicher Nutzungen die Lösung für die Wiederbelebung des Riebeckplatzes. Die Antwortmöglichkeiten Kongressstandort, Büros und Einzelhandel waren in etwa gleichwertig angekreuzt. Es wurde auch vorgeschlagen, die angrenzenden Quartiere bei der Planung von Nutzungen zu berücksichtigen: „In das Gesamtkonzept die obere Leipziger Str. mit einbeziehen.“

Thema 4: Die überregionale Bedeutung des Riebeckplatzes
Die Berücksichtigung überregionaler Aspekte ist für nahezu alle befragten Hallenserinnen und Hallenser bei der Entwicklung des neuen Leitbildes für den Riebeckplatz von hoher Bedeutung.

Thema 5: Das zukünftige Image des Riebeckplatzes
Zur Entwicklung  des zukünftigen Images des Riebeckplatzes wird in Halle vor allem die Begrünung des Riebeckplatzes als förderlich angesehen. Neben Ideen wie Straßencafés oder der Umbenennung des Platzes wurden auch einzelne Vorschläge zur Nachverdichtung gemacht: „Eine Lückenbebauung, …, an den Straßenbahngleisen unterhalb des Busbahnhofes wäre ebenfalls sehr sinnvoll“ „Auf dem Gelände des Nordturms sollte ein Shoppingcenter entstehen, damit die Leute wieder in die obere Leipziger Strasse gehen.“ „…wäre es schön, die alte Straßenflucht in der Merseburger Straße wiederherzustellen“ „das HWG – Haus nach Osten bis zum Standort des ehemaligen PHH Nord gegliedert zu verlängern und diese Erweiterung um mehrere Geschosse (turmartig) aufzustocken,“

 

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