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Das Stadtviertel Radewell / Osendorf

Stadtviertel Radewell / Osendorf

Fläche in Hektar

589,5

Einwohner

1 734

Schulen

1 Grundschule

Kindereinrichtungen

 3 nicht kommunal

   

 

Straßenbegrenzung des Stadtviertels: Alfred-Reinhardt-Straße, Dachsweg, Straße der Bergarbeiter, Knappenstraße, Wilhelm-Grothe-Straße, Geranienstraße, Karl-Meißner-Straße, Auestraße, Am Grünen Weg, Poststraße 

Beschreibung des Stadtviertels: Radewell, urkundlich erstmals 973 erwähnt, gehört zu den ältesten und damals bedeutenden Siedlungen um Halle (Wehrkirche St. Wenzel). Das hallesche Kloster St. Moritz hatte hier umfangreichen Landbesitz. Die alte Salzstraße von Halle aus nach Süden führte über Radewell. Die industrielle Entwicklung im 19. Jahrhundert veränderte auch diesen Ort (Papierfabrik). Seit 1990 entstanden auf dem ehemaligen Rittergut und an der Regensburger Straße neue Wohngebiete. Über die Elster hinweg ist der kleine Ortsteil Burg zu erreichen. Osendorf wurde 1920 nach Ammendorf eingemeindet und gehört damit seit 1950 zu Halle. Ziegeleien und Braunkohlegruben waren die wirtschaftliche Grundlage, von der heute nur noch begrünte Halden und wassergefüllte Tagebaurestlöcher (z. B. der dem Kanusport dienende Osendorfer See) zeugen.

(Quelle: Stadtteilkatalog 2015 - Stadt Halle (Saale), Fachbereich Einwohnerwesen)

  

 

 

 

 

 

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