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Der Stadtteil Böllberg / Wörmlitz

Stadtteil Böllberg / Wörmlitz

Fläche in Hektar

456,4

Einwohner

2 691

   

 

Straßenbegrenzung des Stadtviertels: Rabeninsel, Emil-Grabow-Straße, Richard-Schatz-Straße, Garnisonsstraße, Rostocker Weg, Königsberger Weg, Flötenweg, Klarinettenweg, Eierweg, Prager Straße, Kaiserslauterer Straße, Am
Schenkteich, Böllberger Weg, Zur Rabeninsel

Beschreibung des Stadtviertels: Das Dorf Böllberg gegenüber der Rabeninsel wurde urkundlich bereits 1012 erwähnt, die romanische Kapelle St. Nikolaus zeugt von dem hohen Alter. Die alte Ortslage wurde beherrscht durch die Hildebrandtschen Mühlenwerke, die leider in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts durch einen Brand zerstört wurden. Ein Altersheim, altengerechte Wohnanlagen und das Klub- und Bootshaus des Rudervereins in der alten Ortslage einerseits und die mehr- und vielgeschossigen Wohngebäude jenseits des Böllberger Weges bestimmen das städtebauliche Gesicht des Stadtteils. Eine neue Hängebrücke über die Saale stellt die Verbindung der Südstadt zur Rabeninsel und Saaleaue her. Wörmlitz, eine ehemalige slawische Fischersiedlung, liegt in der Saaleniederung und wird durch ehemals stattliche Bauerngüter, heute Wohnanlagen, geprägt. Südlich der Ortslage Wörmlitz und der Kasseler Bahn entstand in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts eine großflächige Kasernenanlage mit Übungsgelände im Saalebogen, die nach dem 2. Weltkrieg durch sowjetische Truppen bis 1991 genutzt wurde. Nach Abbruch der Kaserne entstehen dort Einfamilienhäuser. Böllberg und Wörmlitz wurden 1950 nach Halle eingemeindet.

(Quelle: Stadtteilkatalog 2015 - Stadt Halle (Saale), Fachbereich Einwohnerwesen)

  

 

 

 

 

 

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