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Stadtumbau

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Stadtumbau in Halle – ein Konzept für die Zukunft!

Gebäudeabriss auf der SilberhöheHalle verändert sich: In den vergangenen 20 Jahren betrug das Wanderungsdefizit der Stadt ca. 60.000 Menschen. Im Jahr 2015 hat Halle voraussichtlich nur noch etwa 226.000 Einwohner. Dabei sind einige Stadtteile vom Wohnungsleerstand mehr betroffen, andere weniger. In den betroffenen Stadtgebieten müssen leer stehende Wohnungen abgerissen und zeitgemäße Nutzungsmöglichkeiten angeboten werden. Stadtumbau in Halle bedeutet, dem Prozess des Schrumpfens aktiv zu begegnen, um die gesamtstädtische Identität zu erhalten. Vor diesem Hintergrund wurde ein Stadtentwicklungskonzept aufgestellt, das Tendenzen für „Rückbau und Aufwertung“ der Stadt beschreibt.

Stadtumbau ist daher mehr als ein architektonisches Thema. Der Anspruch besteht darin, Halle von der historischen Innenstadt bis in die Zentren der Neubaugebiete als attraktiven Lebensraum weiterzuentwickeln, der begeistert und dauerhaft zum Bleiben anregt. Dabei wird das Schrumpfen auch als Chance für die Entwicklung verbesserter Standortfaktoren angesehen. Das größte Projekt innerhalb des Stadtumbaus war die Teilnahme an der Internationalen Bauausstellung 2010. Als „Werkstatt für den Stadtumbau“ wurde nach neuen Strategien der Stadtentwicklung gesucht und in Halle an sieben Standorten umgesetzt.

Hallenser werden mitgenommen

Im Vordergrund aller Planungen standen und stehen aber die vielfältigen Interessen, Vorstellungen und Meinungen der Bewohnerinnen und Bewohner.  Sie werden in die Entwicklung städtebaulicher Projekte einbezogen. Stadtteilkonferenzen, Stadtteilbüros und ein Kinderrat stellen den engen Kontakt zwischen der Kommune und ihrer Bürgerschaft, Gewerbetreibenden und Wohnungsgesellschaften sicher.

Eine kulturell-künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Stadtumbau findet unter anderem Ausdruck in Aktionen wie „Hotel Neustadt“, "Spur der Steine" auf der Silberhöhe, Tag der Baulücke in der Innenstadt oder die Ausstellung "Wandel.Halle", welche die Hallenserinnen und Hallenser auf dem Weg bis ins Jahr 2015 und darüber hinaus aktiv mitnehmen.

Stadtumbau als gemeinsame Aufgabe

Das gute Zusammenspiel einer Vielzahl von Akteuren ist eine wesentliche Voraussetzung für das gute Gelingen des Stadtumbaus. Wohnungseigentümer und Stadtplaner haben sich deshalb von Beginn an dafür eingesetzt, möglichst auch Mieter, Versorgungs- und Verkehrsunternehmen sowie Sozialplaner in den Umbauprozess einzubinden. Nur so lässt sich ein realistisches und von allen Seiten gut durchdachtes Konzept aufstellen.

Bereits 1991 wurde in Halle auf Initiative der Wohnungswirtschaft das Netzwerk "Wohnen" unter externer Moderation durch das isw Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gGmbH gegründet, aus dem im Jahr 2002 das "Netzwerk Stadtumbau" - seit 2008 "Netzwerk Stadtentwicklung" - hervorging.

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06108 Halle (Saale)

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06100 Halle (Saale)

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