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Ausgewählte Projekte des Stadtumbaus

Stadtumbau in Halle verfolgt das Ziel, die Saalestadt langfristig attraktiv, lebenswert und zukunftsfähig zu gestalten. Um das zu erreichen, wurden Ideen zusammengetragen und daraus konkrete Umbauprojekte für die einzelnen Stadtgebiete entwickelt.

Von den zahlreichen Maßnahmen im Zuge des Stadtumbaus können sich die Hallenserinnen und Hallenser tagtäglich ein Bild machen - sei es durch den Umbau in ihrem Viertel, sei es am Riebeckplatz oder auf der Silberhöhe, in der Altstadt mit ihrem Marktplatz oder in Neustadt mit der Neustädter Passage um nur einige Beispiele zu nennen.

Neuordnungskonzept Neustadt

Erhalt der Grundstruktur des Stadtteils mit Stadtteilzentrum, Wohngebieten und öffentlichen Freiflächen, Rekonstruktion des Stadtteilzentrums mit Passage, Aufwertung der Magistrale als zentrale Achse in Zusammenhang mit der Straßenbahnerschließung, Reduzierung des Überangebotes an Wohnraum

Umgestaltung des Marktplatzes

In zwei Jahren Bauzeit ist es gelungen, den Platz zum 1200-jährigen Stadtjubiläum 2006 neu zu gestalten und zu ordnen. Der neu gestaltete Marktplatz soll einerseits die Geschichte Halles reflektieren, andererseits aber auch dem modernen Halle gerecht werden und als wichtigstes Zentrum der Stadt dem vielfältigen Ausdruck vom Leben in der Stadt einen angemessenen Rahmen geben.

Riebeckplatz

Die Stadt Halle (Saale) und die Hallesche Verkehrs-AG haben nach vierjähriger Bauzeit 2006 eines der wichtigsten und größten Stadtumbauprojekte der Stadt abgeschlossen: die Neugestaltung des Riebeckplatzes als letztes Teilstück des Großbauprojektes Straßenbahnneubau Halle-Neustadt - Halle (Hauptbahnhof).
Der Riebeckplatz wurde dabei als Stadteingangstor für die Stadt Halle (Saale) würdig gestaltet. Der verkehrsreichste Platz der neuen Bundesländer, an dem drei Bundesstraßen und mehrere Straßenbahnlinien unmittelbar aufeinander treffen, wurde insbesondere für die Fußgänger aufgewertet. Realisiert wurden unter anderem eine Ladenstraße, gläserne Überdachungen und eine hochwertige Freiraumgestaltung. Der lange Fußgängertunnel zwischen Bahnhof und Innenstadt wurde durch eine Abfolge offener, neu gestalteter Plätze ersetzt.

Berliner Brücke

Die alte denkmalgeschützte Berliner Brücke wurde in den Jahren 1914 bis 1916 erbaut. Auf Grund der starken Korrosionsschäden am Bauwerk (Querschnittsreduzierung von bis zu 34 %) und der viel zu geringen lichten Höhe zwischen Unterkante Brücke und den Gleisanlagen der DB AG für eine Elektrifizierung konnte die Brücke nicht erhalten werden.

Aus mehreren Planungsvarianten für den Neubau wurde eine Schrägseilbrücke mit Mittelpylon ausgewählt. In der Mitte der im Grundriss leicht geschwungenen Fahrbahn steht ein A-förmiger Pylon mit einer Höhe von 73,5 m, an dem die Fahrbahn beidseitig mit 12 Schrägseilen abgehangen wird. Es ist die erste Straßenbrücke als "Schrägseilbrücke" in den neuen Bundesländern! Der 21 m breite Querschnitt des Überbaues ist in Stahl-Beton-Verbundbauweise konzipiert und besteht aus drei trapezförmigen Hohlkästen mit einer aufgedübelten Fahrbahn aus Stahlbeton.

Die 2005 eröffnete Schrägseilbrücke ist eine architektonisch zeitgemäße und technisch ausgereifte Lösung, die günstige Bedingungen für die vorhandenen und zukünftigen Verkehrsströme aufweist. Separate Fahrstreifen für PKW und LKW, getrennte Rad- und Gehwege und ein gesonderter Gleiskörper garantieren optimale Verkehrsbedingungen. Die gestalterisch-funktionelle Lösung mit dem Mittelpylon und der Seilaufhängung sowie dem Überbau in Verbundbauweise war eine ingenieurtechnische Herausforderung, die beispielhaft gemeistert wurde.

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