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Stadtumbaukonzept Neustadt

Tulpenbrunnen Neustadt mit Blick ins Neustädter ZentrumAngesichts der drastischen Einwohnerrückgänge Ende den 90er Jahre und aufgrund der zunehmenden Wohnungsleerstände insbesondere in Großsiedlungen wurde im Juni 2001 für den Stadtteil Neustadt ein Neuordnungskonzept beschlossen, um eine Grundlage für die räumliche Steuerung der Förder- und Investitionstätigkeit in diesem Stadtgebiet zu schaffen.

In das Konzept wurden die Stadtviertel Nördliche, Südliche und Westliche Neustadt einbezogen, wobei für die Phase I der punktuelle Abbruch überwiegend 11-geschossiger Gebäude und in der Folge die Konzentration des Abbruchgeschehens auf die westlichen und südlichen Randbereiche vorgesehen war. Im Ergebnis der Umsetzung des Konzeptes wurde eine Stagnation des Leerstands auf hohem Niveau (knapp unter 20 %) erzielt.

Das für 2005 realistisch angestrebte Abbruchvolumen von ca. 2.000 Wohnungen wurde erreicht. Schwerpunkt des Abbruchgeschehens war neben den über das Gesamtgebiet verteilten Hochhausabbrüchen die westliche Neustadt mit den Wohnkomplexen V und VI. Im gesamten Gebiet Neustadt sind bisher 4.617 Wohnungen (Stand: 30.06.2012) abgebrochen wurden.

Da allerdings bisher überwiegend punktuelle Abbrüche von Einzelgebäuden stattfanden, entstehen insbesondere bei Abbrüchen fünfgeschossiger Wohngebäude hohe Kosten für die Umverlegung von Versorgungsleitungen. Auch die Reduzierung der Verkehrsinfrastruktur war bisher nicht möglich.

Zeitgleich mit der Reduzierung überzähligen Wohnraums insbesondere an den Siedlungsrändern wurden erhebliche Investitionen zur Aufwertung der zu erhaltenden zentralen Bereiche der Neustadt vorangetrieben (Fördergebiet URBAN 21). Auch nach 2001 investierten Wohnungsunternehmen in marktfähige Bestände und die Sanierung von Wohngebäuden.

Mit der Fortschreibung wird das mit den Eigentümern abgestimmte Abbruchvolumen gegenüber dem 2001 beschlossenen Konzept von 4.500 auf 5.500 Wohnungen erhöht.

Die Leitziele für die Neustadt lauten folgendermaßen:

  • Schrumpfen vom Rand/Landschaftsgewinn,
  • Erhaltung des zentralen Bereiches,
  • Auflockerung und neue Wohnformen im Außenring,
  • Landschaftsachsen zur Gliederung von außen in die Siedlung.

Karten zum Download:

Das detaillierte Konzept liegt hier als PDF-Datei zum Download bereit:

 

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