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Stadtumbaukonzept Silberhöhe

Schrägluftbild Silberhöhe 2007Das am 20. Juni 2001 vom Stadtrat beschlossene Neuordnungskonzept (NOK) für den Stadtteil Silberhöhe war die Grundlage der räumlichen Steuerung der Förder- und Investitionstätigkeit in diesem Stadtgebiet. Durch den daraufhin erfolgten Rückbau  leerstehender Wohngebäude und Infrastruktureinrichtungen sowie die vor allem im öffentlichen Raum ablesbare Aufwertung der Wohnsiedlung (Fördermittelprogramme „Soziale Stadt“ und „Städtebauliche Erneuerung und Weiterentwicklung großer Wohngebiete") konnte kurzfristig eine Stabilisierung der Konsolidierungsbereiche erreicht werden. Infolge der vorhandenen Altersstruktur im Gebiet und in Abhängigkeit von der Wohnsituation in der Gesamtstadt wird es möglicherweise nach 2010 noch einmal zu einer grundsätzlichen Neuorientierung kommen.

Vor diesem Hintergrund ergibt sich die planerische Notwendigkeit, einen integrativen und konsensfähigen Gesamtrahmen für die Stadtteilentwicklung der nächsten Jahre festzulegen, der als Fortschreibung auf den Ergebnissen des bisherigen Neuordnungskonzeptes aufbaut.

Im Interesse einer kostenbewussten Umsetzung und unter dem Aspekt des Erhaltes einer effektiven technischen Infrastruktur im weiteren Verfahren sind die Stadtumbaumaßnahmen in der Durchführung zeitlich und räumlich intensiv zwischen den verschiedenen Wohnungsunternehmen und den Versorgungsträgern abzustimmen.

Handlungsbedarf hinsichtlich der Weiterführung der Abbruchmaßnahmen, der Nachnutzung/Aufwertung der freiwerdenden Flächen sowie des Umzugsmanagements besteht vor allem seitens der Wohnungsunternehmen. Im gesamten Gebiet Silberhöhe sind bisher 5.511 Wohnungen (Stand: 30.06.2012) abgebrochen wurden.

Handlungsbedarf besteht darüber hinaus im Zusammenhang mit Überlegungen, einen Flächenpool für Ausgleichsmaßnahmen auf Abrissflächen in der Silberhöhe anzulegen.

Die Leitziele für die Silberhöhe lauten folgendermaßen:

  • Entwicklungsziel: Waldstadt Silberhöhe,
  • Stabilisierung des nördlichen Zentrums,
  • Aufweitung des Stadtteilparks durch Forstflächen,
  • Schrumpfen von Süd nach Nord, damit bessere Vernetzung mit dem Landschaftsraum der Saale-Elster-Aue und Schaffung von Naherholungsangeboten auch für die Gesamtstadt.

Karten zum Download:

Das detaillierte Konzept liegt hier als PDF-Datei zum Download bereit:

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