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Bundesweiter Heizspiegel

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Heizspiegel für Deutschland 2016: Unterschiede bei Heizkosten für Erdgas, Öl und Fernwärme

Die Stadt Halle (Saale) nutzt das Heizspiegelprojekt, das vom Bundesumweltministerium gefördert wird, und bietet allen Bürgerinnen und Bürgern den Bundesweiten Heizspiegel 2016 an.
Die Broschüre ist kostenlos erhältlich im Technischen Rathaus, Hansering 15,  Fachbereich Umwelt, Zimmer 152 sowie im Dienstleistungszentrum Klimaschutz, Zimmer 452. Er steht auch im Internet unter www. heizspiegel.dezum Download zur Verfügung. Mit dem Heizspiegel können Verbraucher herausfinden, ob ihr Heizenergieverbrauch im Vergleich zu ähnlichen Gebäuden gering oder hoch ist.

Heizkosten in ölbeheizten Häusern günstiger /
Berechnung: Heizspiegel berücksichtigt jetzt auch Alter des Gebäudes

Bild mit der Deutschlandgrenze und einer Kostentabelle Erdgas, Heizöl oder Fernwärme – die Heizkosten für das Jahr 2015 haben sich uneinheitlich entwickelt. Haushalte, die mit Heizöl heizen, hatten durchschnittlich knapp 20 Prozent geringere Heizkosten als im Vorjahr. Bei Häusern mit Erdgas- oder Fernwärmeheizung gab es kaum Veränderungen.

In einer durchschnittlichen 70 Quadratmeter großen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus zahlten die Bewohner mit Heizölheizung im Schnitt 755 Euro, also 175 Euro weniger als 2014. In Wohnungen mit Fernwärme und Erdgas blieben die durchschnittlichen Kosten konstant bei 965 beziehungsweise 830 Euro.

Das zeigt der Heizspiegel für Deutschland 2016, den die gemeinnützige co2online GmbH zum zwölften Mal in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e. V. veröffentlicht hat. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium gefördert.

„Jeder freut sich, wenn die Heizkosten sinken. Aber niemand sollte sich dabei auf das Wetter oder die derzeit günstige Entwicklung der Energiepreise verlassen“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. „Der einzige Weg, den Heizenergieverbrauch und die Heizkosten langfristig zu senken, sind ein angemessenes Nutzerverhalten und energetische Modernisierungen am Gebäude.“

Egal ob Sie Mieter oder Eigentümer sind – nutzen Sie dieses Angebot und informieren Sie sich mit dem Heizspiegel über die Angemessenheit des Heizenergieverbrauchs und der Heizkosten Ihres Wohngebäudes!

Vergleichswerte des Heizspiegels 2016: Gebäudebaujahr wird berücksichtigt

Der Heizspiegel ist für Wohngebäude anwendbar, die zentral mit Erdgas, Heizöl oder Fernwärme beheizt werden. In den Vergleichswerten sind die Anteile für Raumwärme (Heizen) und für die Warmwasserbereitung enthalten. Erstmals berücksichtigt der neue Heizspiegel auch das Gebäude-Baujahr. So können Verbraucher den energetischen Zustand ihres Hauses noch genauer einstufen. Diese Heizspiegel-Vergleichswerte nach Baujahren sind auf www.heizspiegel.de ausschließlich online verfügbar. Für den Heizspiegel 2016 hat co2online rund 40.000 Gebäudedaten zentral beheizter Wohngebäude aus ganz Deutschland ausgewertet.

Über co2online und den Heizspiegel für Deutschland

Die gemeinnützige co2online GmbH setzt sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Seit 2003 helfen die Energie- und Kommunikationsexperten privaten Haushalten, ihren Strom- und Heizenergieverbrauch zu
reduzieren. Mit onlinebasierten Informationskampagnen, interaktiven EnergiesparChecks und Praxistests motiviert co2online Verbraucher, mit aktivem Klimaschutz Geld zu sparen. Die Handlungsimpulse, die die Aktionen auslösen, tragen nachweislich zur CO2-Minderung bei. Unterstützt wird co2online dabei von der Europäischen Kommission, dem Bundesumweltministerium sowie einem Netzwerk mit Partnern aus Medien, Wissenschaft und Wirtschaft. Der „Heizspiegel für Deutschland“ wird seit 2005 von co2online veröffentlicht, bisher unter dem Namen „Bundesweiter Heizspiegel“. Das Projekt wird vom Deutschen Mieterbund e. V. unterstützt und vom Bundesumweltministerium gefördert.


 

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