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Strategische Lärmkartierung nach EU-Umgebungslärmrichtlinie

Der enge räumliche Zusammenhang der verschiedenen Nutzungen im Stadtgebiet, von denen selbst unterschiedliche Geräuschemissionen ausgehen, die aber selbst unterschiedlich lärmempfindlich sind, stellt eines der größten kommunalen Umweltprobleme dar. Das Zusammen- und Wechselspiel von Verkehrslärm, Gewerbelärm, Sport- und Freizeitlärm sowie Nachbarschaftslärm kann die Lebensqualität deutlich mindern. Die Wahrnehmung von Geräuschen als Lärm hängt sowohl von messbaren Größen wie Schalldruckpegel und Frequenzzusammensetzung als auch vom subjektiven Empfinden ab.
Von allen Lärmquellen ist der Verkehrslärm in der Wahrnehmung von Stadtbewohnern das vorherrschende Problem, verstärkt durch eine Umlandbesiedlung, die zu noch mehr Verkehr führt. Aber auch die Tendenz, selbst kürzeste Entfernungen mit dem Kraftfahrzeug zurückzulegen, trägt zu einer höheren Verlärmung bei.

Die Kenntnis der Verkehrslärmverteilung im Stadtgebiet kann helfen, Zusammenhänge zu verstehen und Abhilfe zu organisieren. Genau hier setzt die von der EU veranlasste Lärmkartierung an.
Die Ermittlung der flächen- und einwohnerbezogenen Lärmbelastungen nach den einschlägigen EU-Vorschriften dient neben einer europaweiten Analyse durch EU-Behörden unter anderem auch der Information der Öffentlichkeit über die Lärmbelastung in ihrem Umfeld auf Basis europaweit annähernd einheitlicher Ansätze der Lärmberechnung.

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