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Waldbrandschutz

In Sachsen- Anhalt ist das Landeszentrum Wald für den vorbeugenden Waldbrandschutz und die Ausrufung der Waldbrandstufen verantwortlich. Die Waldbrandstufen werden in der Zeit vom 15. Februar bis 15. Oktober eines Jahres ausgerufen.

Die Waldbrandstufen werden im Internet veröffentlicht und sind unter der Seite des Landeszentrums Wald einsehbar: 

Die Bedeutung der Waldbrandstufen und die entsprechenden Handlungshinweise und Verbote sind im Folgenden dargestellt: 

Erläuterungen zu den Waldbrandgefahrenstufen

Es besteht vom 15. Februar bis 15. Oktober des Jahres Rauchverbot im Wald und in der Nähe von Wäldern. Es dürfen keine brennenden oder glimmenden Gegenstände weggeworfen werden und keine Feuer gezündet werden.

Gefahrenstufe Bedeutung Erläuterung
 1 sehr geringe Gefahr

Es ist verboten:

  • 1. in der freien Landschaft einschließlich angrenzender Straßen brennende oder glimmende Gegenstände wegzuwerfen,
  • 2. durch Rauchen leicht entzündbare Bestände und Einrichtungen der Land- und Forstwirtschaft wie Strohdiemen, reife Erntebestände oder trockene Hecken zu gefährden,
  • 3. im Wald ein offenes Feuer außerhalb von öffentlichen Grillplätzen anzuzünden.
 2 geringe Gefahr

Es ist verboten:

  • 1. in der freien Landschaft einschließlich angrenzender Straßen brennende oder glimmende Gegenstände wegzuwerfen,
  • 2. durch Rauchen leicht entzündbare Bestände und Einrichtungen der Land- und Forstwirtschaft wie Strohdiemen, reife Erntebestände oder trockene Hecken zu gefährden,
  • 3. außerhalb von geschlossenen Räumen im Wald oder in einem Abstand von weniger als 15 Metern zum Wald zu rauchen,
  • 4. im Wald oder in einem Abstand von weniger als 30 Metern zum Wald ein offenes Feuer außerhalb von öffentlichen Grillplätzen anzuzünden.
     
 3 mittlere Gefahr

Es ist verboten:

  • 1. in der freien Landschaft einschließlich angrenzender Straßen brennende oder glimmende Gegenstände wegzuwerfen,
  • 2. durch Rauchen leicht entzündbare Bestände und Einrichtungen der Land- und Forstwirtschaft wie Strohdiemen, reife Erntebestände oder trockene Hecken zu gefährden,
  • 3. außerhalb von geschlossenen Räumen im Wald oder in einem Abstand von weniger als 15 Metern zum Wald zu rauchen,
  • 4. im Wald oder in einem Abstand von weniger als 30 Metern zum Wald ein offenes Feuer außerhalb von öffentlichen Grillplätzen anzuzünden.
     
 4 hohe Gefahr

Es ist verboten:

  • 1. in der freien Landschaft einschließlich angrenzender Straßen brennende oder glimmende Gegenstände wegzuwerfen,
  • 2. durch Rauchen leicht entzündbare Bestände und Einrichtungen der Land- und Forstwirtschaft wie Strohdiemen, reife Erntebestände oder trockene Hecken zu gefährden,
  • 3. außerhalb von geschlossenen Räumen im Wald oder in einem Abstand von weniger als 15 Metern zum Wald zu rauchen,
  • 4. im Wald oder in einem Abstand von weniger als 30 Metern zum Wald ein offenes Feuer außerhalb von öffentlichen Grillplätzen anzuzünden,
  • 5. bei der Ernte von Getreide ist auf Feldern in geringerem Abstand als 30 Metern zu Wald unmittelbar nach Anschnitt des Getreides auf der dem Wald zugekehrten Seite ein 5 Meter breiter, durchgepflügter Pflugstreifen anzulegen.
     
5 sehr hohe Gefahr

Es ist verboten:

  • 1. in der freien Landschaft einschließlich angrenzender Straßen brennende oder glimmende Gegenstände wegzuwerfen,
  • 2. durch Rauchen leicht entzündbare Bestände und Einrichtungen der Land- und Forstwirtschaft wie Strohdiemen, reife Erntebestände oder trockene Hecken zu gefährden,
  • 3. außerhalb von geschlossenen Räumen im Wald oder in einem Abstand von weniger als 15 Metern zum Wald zu rauchen,
  • 4. im Wald oder in einem Abstand von weniger als 30 Metern zum Wald ein offenes Feuer außerhalb von öffentlichen Grillplätzen anzuzünden,
  • 5. bei der Ernte von Getreide ist auf Feldern in geringerem Abstand als 30 Metern zu Wald unmittelbar nach Anschnitt des Getreides auf der dem Wald zugekehrten Seite ein 5 Meter breiter durchgepflügter Pflugstreifen anzulegen,
  • 6. den Wald außerhalb von Wegen zu betreten.
     

Hinweis: Die Erhöhung der Waldbrandgefahrenstufe schließt die Einschränkungen der niederen Stufen ein.

Das Betretungsverbot gilt nicht für Waldbesitzer, Jagdausübungsberechtigte, von ihnen beauftragte Personen sowie Personen, die sich im Rahmen ihrer Gewerbe-, Berufs- oder Dienstausübung im Wald aufhalten.

Quellen: § 29 LWaldG Gesetz zur Erhaltung und Bewirtschaftung des Waldes, zur Förderung der Forstwirtschaft sowie zum Betreten und Nutzen der freien Landschaft im Land Sachsen-Anhalt (Landeswaldgesetz Sachsen-Anhalt - LWaldG) vom 25. Februar 2016  (GVBl. LSA 2016, 77)
WaldbrSchVO  Waldbrandschutzverordnung Land Sachsen Anhalt Stand  06.03.2014
 

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