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Aus Schaden klug werden - altes Planetarium am Peißnitzhaus

Eine Bebauung in einem Überflutungsgebiet ist mit erheblichen Risiken verbunden!

Schilder an einer HauswandHochwassermarken am Peißnitzhaus (Quelle. Pro Deich)

 

1884 kaufte die Stadt Halle die idyllische  Peißnitzinsel zur Erholung ihrer Bevölkerung und ließ durch den Architekten Anton Kreke 1893 ein Gaststättengebäude auf ,,Stelzen‘‘errichten. Durch die besondere Konstruktion des Peißnitzhauses mit den durchlässigen Gewölbefundamenten hielt es bis heute allen Hochwasserfluten stand!

 

 

Gebäude mit einem trichterförmigen AufbauRaumflug-Planetarium Sigmund JähnDas Raumflug-Planetarium „Sigmund Jähn“  wurde 1978 nach  Plänen des Architekten Klaus Dietrich und des Bauingenieurs Herbert Müller errichtet und bot seinen Besuchern fast 40 Jahre lang unvergessliche Einblicke in unser Sternensystem.

Jedoch erwies sich der gewählte Standort auf der Peißnitzinsel unweit des Peißnitzhauses als stark durch Hochwasser gefährdet.

Bagger und AbrissarbeitenAbriss des Planetariums 2018Nach erneuten,  erheblichen Hochwasserschäden im Juni 2013 entschied sich die Stadt zur Aufgabe dieses Standorts. Ein neues modernes Planetarium entsteht am neuen Standort im alten Gasometer am Holzplatz.

 
Die auf dem Weg zum Gut Gimritz ehemals links gelegenen zwei Messehallen wurden 1968 zur Eröffnung der Arbeiterfestspiele errichtet.

langgezogenes flaches GebäudeMessehallen auf der Peißnitz (Quelle: Stadtarchiv)Die 170 m langen Hallen dienten unter anderem der Messe der Meister von Morgen und vielen Ausstellungen. Die Hochwassergefahr wurde bei der Planung ungenügend bedacht, zwangsläufig kam es zu häufigen Überflutungen. Die Hallen wurden auf Grund großer Flutschäden 2003 abgerissen. Neue Messehallen wurden in Halle-Bruckdorf errichtet.    
 

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