zur Startseite
Seite durchblättern:
Seite 27 / 62

25. Stein des Naturlehrpfades I Dölauer Heide

rechts vom Weg

Hinter einem Eingriffligen Weißdorn steht eine Gemeine Esche. Diese ist etwa um 1970 an dieser Stelle aus einem Samen gewachsen.

Gemeine Esche (Steckbrief)

Zweig mit spitzen grünen Blättern

lat.: Fraxinus excelsior
phraxis (gr.) = Spaltung, weil Holz leicht spaltbar ist; excelsior = hervorragend, höher
Familie: Ölbaumgewächse
 

 

 

  • 10 bis 40 Meter hoher Baum mit lichter Krone und hellgrünlichgrauer, später schwarzbrauner, querrissiger Borke
  • gegenständige, 20 bis 30 Zentimeter lange unpaarig gefiederteBlätter mit sieben bis elf Fiederblättern (4 bis 10 Zentimeter lang, 2 bis 3 Zentimeter breit, ungestielt, nur Endfiederblatt lang gestielt, unterseits entlang der Adern wollig rotbraun behaart)
  • Blütezeit: April bis Mai
  • reichblütige Rispen
  • meist zwittrige Blüten mit roten Staubgefäßen, erscheinen vor den Laubblättern
  • zusammengedrücktes Nüsschen mit 3 bis 4 Zentimeter langem, leicht gedrehtem Flügel
  • erreichbares Alter: 250 bis 300 Jahre
  • Heimat: Europa
  • wertvolles zähes, hartes, gut spaltbares, elastisches Nutzholz, als Brennholz wenig geeignet
  • im unbelaubten Zustand auffallende schwarze Knospen über großer, hufeisenförmiger Blattnarbe,
    Lichtholzart mit hohen Ansprüchen, vor allem an Feuchtigkeit, deshalb in der Heide nur an Stellen mit hohem Grundwasserstand angepflanzt (dieser Standort hier ist untypisch)
  • bei Germanen galt die Esche als heilig

 

Abfallberater