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25. Stein Naturlehrpfad I Dölauer Heide

rechts

Hinter einem Eingriffligen Weißdorn steht eine zirka 45-jährige Gemeine Esche. (Bezugsjahr 2015)

Gemeine Esche (Steckbrief)

Zweig mit spitzen grünen BlätternÖlbaumgewächse
Fraxinus excelsior L.
phraxis (gr.) = Spaltung, weil Holz leicht spaltbar ist; excelsior = hervorragend, höher

 

 

  • 10 bis 40 Meter hoher Baum mit lichter Krone und hellgrünlichgrauer, später schwarzbrauner, querrissiger Borke
  • gegenständige, 20 bis 30 Zentimeter lange unpaarig gefiederteBlätter mit sieben bis elf Fiederblättern (4 bis 10 Zentimeter lang, 2 bis 3 Zentimeter breit, ungestielt, nur Endfiederblatt lang gestielt, unterseits entlang der Adern wollig rotbraun behaart)
  • Blütezeit: April bis Mai
  • reichblütige Rispen
  • meist zwittrige Blüten mit roten Staubgefäßen, erscheinen vor den Laubblättern
  • zusammengedrücktes Nüsschen mit 3 bis 4 Zentimeter langem, leicht gedrehtem Flügel
  • Alter: 250 bis 300 Jahre
  • Heimat: Europa
  • wertvolles zähes, hartes, gut spaltbares, elastisches Nutzholz, als Brennholz wenig geeignet
  • im unbelaubten Zustand auffallende schwarze Knospen über großer, hufeisenförmiger Blattnarbe,
    Lichtholzart mit hohen Ansprüchen, vor allem an Feuchtigkeit, deshalb in Heide nur an Stellen mit hohem Grundwasserstand angepflanzt (dieser Standort hier ist untypisch)
  • bei Germanen galt die Esche als heilig

 

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