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12. Stein des Naturlehrpfades II Dölauer Heide

rechts vom Weg

Gemeine Esche (Steckbrief)

Zweig mit spitzen grünen Blättern
lat.: Fraxinus excelsior
phraxis (gr.) = Spaltung, weil Holz leicht spaltbar ist; excelsior = hervorragend, höher

Familie: Ölbaumgewächse

 

  • 10 bis 40 Meter hoher Baum mit lichter Krone und hellgrünlichgrauer, später schwarzbrauner, querrissiger Borke
  • gegenständige, 20 bis 30 Zentimeter lange, unpaarig gefiederte Blätter mit sieben bis elf Fiederblättern (4 bis 10 Zentimeter lang, 2 bis 3 Zentimeter breit, ungestielt, nur Endfiederblatt lang gestielt), unterseits entlang der Adern wollig rotbraun behaart
  • Blütezeit: April bis Mai
  • reichblütige Rispen
  • meist zwittrige Blüten mit roten Staubgefäßen, erscheinen vor den Laubblättern
  • zusammengedrücktes Nüsschen mit 3 bis 4 Zentimeter langem, leicht gedrehtem Flügel
  • erreichbares Alter: 250 bis 300 Jahre 
  • Heimat: Europa
  • wertvolles zähes, hartes, gut spaltbares, elastisches Nutzholz, als Brennholz wenig geeignet
  • im unbelaubten Zustand auffallende schwarze Knospen über großer, hufeisenförmiger Blattnarbe
  • Lichtholzart mit hohen Ansprüchen, vor allem an Feuchtigkeit, deshalb in Heide nur an Stellen mit hohem Grundwasserstand angepflanzt
  • bei Germanen galt die Esche als heilig

 

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