zur Startseite
Seite durchblättern:
Seite 17 / 39

17. Stein Naturlehrpfad II Dölauer Heide

rechts

Traubeneiche, Steineiche, Wintereiche (Steckbrief)

Baum mit grünen wellenförmigen länglichen BlätternBuchengewächse
Quercus petraea LIEBL.
quercus = lateinischer Pflanzenname, petros (gr.) = Stein, Felsen, an Felsen vorkommend, auf steinigem Boden wachsend 

 

  • 20 bis 35 Meter (Maximalgröße 45 Meter) hoher Baum mit meist regelmäßigem Kronenaufbau und bis zum Wipfel durchgehender Stammachse
  • 6 bis 12 Zentimeter lange, wechselständige, verkehrteiförmige, am Spreitengrund keilförmigeBlätter, in der Mitte am breitesten, beidseitig fünf bis neun abgerundete Lappen, größte Lappen in der Spreitenmitte, Buchten zwischen den Lappen spitz, Stiel 1 bis 2,5 Zentimeter lang
  • Blätter bleiben den Winter über am Baum (Gegensatz zu Stiel-Eiche)
  • Blütezeit: April bis Mai (blüht nach der Stiel-Eiche)
  • unscheinbare männliche Blüten in bis 7 Zentimeter langen, lockerblütigen Kätzchen, jeweils eine bis zwei grünlich-gelbe weibliche Blüten
  • Eicheln zu mehreren („Trauben“-Eiche), sehr kurz gestielt (0 bis 20 Millimeter), bis zu ¼ vom Becher umgeben
  • Alter: 700 Jahre
  • Heimat: Europa, Kleinasien
  • typischer Baum des Hügellandes
  • Eichenholz gehört zu wertvollsten und sehr vielseitig verwendbaren Hölzern, sehr wasserbeständig, deshalb für Wasserbauten; Rinde ist gerbstoffreich (Gerberei)
  • bevorzugt wintermilde Lagen
  • Trauben- und Stiel-Eiche haben in der Dölauer Heide einen Anteil von 25 Prozent der Waldbestockung 

Da die Trauben-Eiche und die Stiel-Eiche häufig miteinander bastardieren, kann bei manchen Exemplaren die Bestimmung der Art schwierig sein. 
 

Anzeige EVH

Banner WG Freiheit

Abfallberater