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Studie: Junge Mütter in schwierigen Situationen

Können junge Mütter in schwierigen sozialen Situationen, beispielsweise bei einer Suchterkrankung, nach traumatischen Kindheitserlebnissen, in sozialer Isolation oder in finanzieller Not eine enge und liebevolle Beziehung zu ihren Kindern aufbauen? Dieser Frage ist das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) erstmals für Deutschland in dem Forschungsprojekt "Wie Elternschaft gelingt" nachgegangen.
 

Die Ergebnisse zeigen, dass eine verlässliche Elternschaft auch unter schwierigsten Lebensbedingungen gelingen kann, wenn Mütter und ihre Kinder eine frühzeitige und intensive Unterstützung erhalten. Nach einem Jahr intensiver Mutter-Kind-Betreuung im Rahmen des Forschungsprojektes konnten fast drei Viertel der Babys eine sichere Bindung zu ihrer Hauptbezugsperson, in aller Regel der Mutter, entwickeln. In einer Kontrollgruppe ohne entsprechende Betreuung waren es nur 45 Prozent.
"Für die Fachkräfte in den Frühen Hilfen in Deutschland ist es eine tägliche Herausforderung, hoch belastete Familien möglichst frühzeitig zu erreichen und sie für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. Schon allein deshalb sind die vorliegenden Ergebnisse bemerkenswert. Nun geht es darum, solche erfolgreichen Modellansätze in die Regelversorgung zu überführen", erklärt Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Direktor und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Jugendinstituts. Nähere Details zu den Evaluationsergebnissen des Projekts ".

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