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Beschäftigung von Flüchtlingen

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Beschäftigung von Flüchtlingen in Unternehmen

Der zunehmende Zuzug von Asylbewerbern und Flüchtlingen nach Deutschland stellt alle Beteiligten neben den humanitären auch vor arbeitsmarktpolitische Herausforderungen. Viele Menschen, die auf der Flucht vor Krieg, Vertreibung oder politischer Verfolgung zu uns kommen, bleiben für längere Zeit oder sogar für immer. Damit sie ihren Lebensunterhalt schnell selbst bestreiten können, braucht es eine verstärkte Unterstützung und Förderung bei der Arbeitsmarktintegration.

Neben zahlreichen ungelösten Problemen gibt es auch klare Chancen für Deutschland und seine Unternehmen. Denn die Zuwanderung wirkt dem demographischen Wandel entgegen. Schon heute gehen Unternehmen aktiv auf Flüchtling zu, um diesen eine Beschäftigung anzubieten. Denn die Zuwanderer sind häufig gut ausgebildet, motiviert und integrationsbereit.

Was bei der Beschäftigung von Geflüchteten zu beachten ist, erfahren Unternehmen bei der Arbeitsagentur für Arbeit oder beim Dienstleistungszentrum Wirtschaft und Wissenschaft (DLZWW), dem zentralen Ansprechpartner für alle halleschen Firmen.

Folgende Punkte sind bei der Beschäftigung von Flüchtlingen zu beachten:

  • In den ersten drei Monaten dürfen Asylsuchende und Geduldete keine Beschäftigung aufnehmen.
  • Danach kann eine Beschäftigungserlaubnis beantragt werden. (Die Bundesagentur für Arbeit prüft, ob die Stelle nicht durch einen Deutschen, EU-Staatsbürger oder anderen Asylsuchenden besetzt werden kann.)
  • Ausnahmen:
    - Anerkannte Flüchtlinge mit einer Aufenthaltserlaubnis dürfen jede Beschäftigung annehmen
    - Blaue Karte EU in Engpassberufen für Hochschulabsolventen
    - Betriebliche duale Berufsausbildungen können Asylsuchende ab dem vierten Monat beginnen

Zudem gibt es finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Einstiegsqualifizierung (EQ) bzw. Zuschüsse zum Arbeitsentgelt (z. B. Eingliederungszuschüsse).

Diese und weitere Informationen erhalten Sie bei der Bundesagentur für Arbeit www.arbeitsagentur.de, in der Broschüre der Agentur für Arbeit „Potenziale nutzen – geflüchtete Menschen beschäftigen“ oder auch beim städtischen Dienstleistungszentrum Wirtschaft und Wissenschaft (DLZWW).
Das DLZ Wirtschaft und Wissenschaft ist der zentrale Ansprechpartner für alle halleschen Firmen.

Wegweiser

Dienstleistungszentrum Wirtschaft und Wissenschaft

Marktplatz 1
06108 Halle (Saale)

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Zentraler Ansprechpartner für ansässige Unternehmen

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0345 221-4787

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